Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Oberaden schlittert haarscharf an dicker Überraschung vorbei

LÜNEN Das war haarscharf! Liga-Neuling SuS Oberaden hatte den Aufstiegsfavoriten TuS Bielefeld/Jöllenbeck am Rande einer Niederlage. Doch am Ende musste sich der SuS den Ostwestfalen mit zwei Toren beugen. Trainer Ralf Weinberger suchte hinterher nach Ursachen. Und fand eine.

14.10.2007

Oberliga - SuS Oberaden - TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 26:28 (13:18) - "Wir hatten einfach in den entscheidenden Phasen kein Glück", sagte Oberadens Coach Ralf Weinberger. So blieb am Ende die vierte Niederlage in Folge und damit der letzte Tabellenplatz in der Oberliga.

Sein Heimdebüt beim SuS gab mit Bastian Herold ein neuer Rückraumspieler, der von TuWa Bockum-Hövel kam und dort in der vergangenen Saison Haupttorschütze war. Bei seiner Premiere in der Römerberghalle blieb er allerdings ohne Torerfolg.

Nach der ausgeglichenen Anfangsphase zog der Gast aus Ostwestfalen von 5:5 auf  10:5 davon. Die Fehler machte der SuS selbst. "Wir haben zwei Siebenmeter und einen Tempogegenstoß vergeben", so Weinberger. Und das nutzt in der Oberliga jede Mannschaft eiskalt aus.

Doch der SuS erholte sich wieder, zeigte, so der Coach, "eine hervorragende Leistung" und gleich zum 23:23 zum Ende der zweiten Halbzeit aus. Sebastian Pohl mit seinen 14 Treffern sowie Stefan Schichler gehörten zu den besten Akteuren auf dem Feld. "Schichler hat sehr gut Regie geführt", so Weinberger, " er hat genau das umgesetzt, was wir besprochen haben". "Volles Rohr" habe seine Mannschaft dagegengehalten, doch das reichte dann doch nicht zu Punkten, auf die man in Oberaden noch wartet.

Es fehlte eben auch ein wenig das Glück. Zwar hielt Stephan Nocke vier Siebenmeter und beim 23:23 einen Wurf des Gegners - doch der trudelte wieder zu einem Gästespieler, der ihn dann im Netz versenkte. Im Gegenzug dagegen geht es genau andersherum. Der SuS verwirft und bekommt den Ball nicht - Bielefeld geht den Gegenstoß zum 25:23 und entscheidet damit die Partie.

"Wir haben die Partie mit sieben Leuten fast durchgespielt", so Weinberger, "und der Gegner war nicht irgendeine Mannschaft." Es sei einfach eine überragende Leistung gewesen - nur leider ohne die Belohnung.

Statistik: SuS: Stephan Nocke/Hussein Ali Hussein - Bastian Herold, Björn Grüter 2, Sven Meier 2, Mario Schmidt 1, Mathias Uhlenbrock 1, Sebastian Pohl 14/5, Stefan Schichler 3, Florian Warias 3, Christian Bahr 

Lesen Sie jetzt