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Volleyball: VfL steigt in der Relegation auf

Oberliga: Ahaus ist dabei

AHAUS. Mit einer Wahnsinnsleistung hat der VfL Ahaus am Sonntag den RC Sorpesee II 3:0 bezwungen und damit doch noch den Oberliga-Aufstieg geschafft. Die Stimmung in der Halle des Berufskollegs für Technik erreichte nach Spielende ihren Siedepunkt: Spielerinnen, Trainer und Fans lagen sich in den Armen, Freudentränen flossen.

Oberliga: Ahaus ist dabei

Pure Freude nach dem letzten Punkt: Der VfL schaffte mit einem 3:0-Sieg gegen Sorpesee den Aufstieg. Foto: Sascha Keirat

Es war laut, es war heiß und jeder Punkt war entscheidend – dieser Drucksituation musste sich der VfL im letzten Spiel der Relegationsrunde stellen. Seine erste Partie beim TV Werne hatte Ahaus am Freitag mit 1:3 verloren, Werne wiederum unterlag tags darauf mit demselben Ergebnis bei Sorpesee. Es musste also ein Sieg ohne Satzverlust oder ein 3:1 mit deutlichen Satzergebnissen her. „Als vor dem Spiel die ganzen Fans in die Halle kamen, dachte ich, mir springt gleich das Herz aus der Brust, so aufgeregt war ich“, verriet VfL-Spielerin Annika Dresemann nach dem Spiel. Doch sie und ihr Team nahmen die Bedingungen an und ließen sich vom 1:3-Rückstand im ersten Satz nicht aus der Ruhe bringen.

Trommeln und Schlachtrufe

Unter großem Lärm der gut 100 Zuschauer mit Trommeln und Schlachtrufen lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe. Die Führung wechselte hin und her, ehe sich der VfL mit 20:15 absetzte und den Durchgang mit 25:19 für sich entschied. Der Grundstein war gelegt. Und die Ahauserinnen bauten darauf auf. Im zweiten Satz ließen sie die junge Gästemannschaft nicht einmal in Führung gehen und lagen bald mit 16:9 vorn. Sorpesee steckte aber nicht auf und verkürzte noch einmal auf 16:14 – doch der VfL behielt die Ruhe, punktete weiterhin konstant mit solidem Angriffsspiel. So stand am Ende ein 25:15-Satzerfolg und das Tor zur Oberliga war plötzlich wieder ganz weit offen.

VfL Ahaus steigt in die Oberliga auf

Als es in Durchgang drei bereits 7:2 für Ahaus stand, schien das Spiel vorentschieden. Doch die Spannung kam zurück, als es in der Schlussphase des Satzes nur noch 21:20 hieß. Jetzt galt es, irgendwie durchzukommen – und der VfL bewahrte die Nerven. Als der Ball zum 25:23 in der gegnerischen Hälfte landete, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

„Mega-krasse Leistung“

„Wir haben voll durchgezogen und uns dafür belohnt, eine mega-krasse Leistung“, so Annika Dresemann. Co-Trainer Sebastian Förster zog den Hut vor seinem Team: „Das war eine richtig geile Leistung. Die Mädels haben kühlen Kopf bewahrt und aus einer starken Annahme heraus ihr Spiel durchgedrückt. Damit haben sie sich den Aufstieg definitiv verdient.“

Das VfL-Team: Bartholme, Almering, Heinrich, Dresemann, Laukamp Lösing, Terschluse, Schlettert, Dues, Wigger, Leveling, Brinkbäumer –
Trainer: Pavel Ivanov und Sebastian Förster

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