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Öffentlichkeit bei Missbrauchsprozess teils ausgeschlossen

Im Missbrauchsprozess gegen einen 44-Jährigen aus Schleswig-Holstein ist am Montag in Karlsruhe die Öffentlichkeit teilweise ausgeschlossen worden. Das Gericht kam damit einem Antrag der Verteidigung nach. Sie hatte den Ausschluss beantragt, weil der Angeklagte in seiner Aussage persönliche Dinge wie sein Sexualleben erläutern wollte. Gegen den Schleswig-Holsteiner wird im Zusammenhang mit dem Missbrauchsprozess in Freiburg um den schwer missbrauchten Neunjährigen aus Staufen verhandelt (Az.: 1 Ks 260 Js 37672/17).

Karlsruhe

11.06.2018

Der 44-Jährige soll im Darknet den 39 Jahre alten Lebensgefährten der Mutter des missbrauchten Jungen gefragt haben, ob er den Jungen sexuell missbrauchen und danach töten dürfe. Der Angeklagte muss sich vor dem Karlsruher Landgericht wegen Sichbereiterklärens zum Mord, zum sexuellen Missbrauch von Kindern und zur Vergewaltigung sowie wegen Besitzes kinder- und jugendpornografischer Schriften verantworten.

Die Mutter des Neunjährigen und ihr Partner sollen den Jungen jahrelang missbraucht und über das Darknet anderen Männern angeboten haben. Sie stehen ebenfalls seit Montag, aber in Freiburg als Hauptbeschuldigte vor Gericht.