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Ökoantrieb: Betreiber sind mit Schiff „MS Innogy“ zufrieden

Seit dem vergangenen Sommer ist auf dem Essener Baldeneysee ein Öko-Ausflugsschiff im Einsatz, das mit einer Methanol-Brennstoffzelle angetrieben wird. Der Betreiber der Freizeitflotte auf dem größten Stausee der Ruhr hat jetzt eine zufriedene Zwischenbilanz gezogen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten laufe die Technik störungsfrei, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Das Schiff sei für Chartertouren sehr gefragt, komme in den Sommermonaten aber auch im Linienverkehr zu Einsatz.

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Essen

, 26.03.2018
Ökoantrieb: Betreiber sind mit Schiff „MS Innogy“ zufrieden

Die „MS Innogy“ fährt über den Baldeneysee. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Aufs Wasser gebracht hat das Elektroschiff die RWE-Tochter Innogy. Das Ausflugsschiff fährt mit nachhaltig erzeugten Methanol. Eine Brennstoffzelle wandelt es in elektrische Energie um und lädt damit zwei Batterien. Ihre Energie treibt den Elektromotor der „MS Innogy“ an. Auch bei Innogy ist man zufrieden. Statt der anfangs kalkulierten vier Stunden könne das Schiff bis zu 14 Stunden mit dem Batteriesystem angetrieben werden.

„Die Fahrgäste schätzen vor allem, dass das Schiff weitgehend lautlos fährt und auf dem Freideck kein Dieselgeruch stört“, sagte Aleksander Farkasz von der Weißen Flotte Baldeney. Interesse an der alternativen Antriebstechnik komme aus ganz Europa.

Die „MS Innogy“ übernimmt aber nur einen kleinen Teil des Ausflugsverkehrs auf dem See. Rund 4000 Fahrgäste sind nach Angeben der Betreiber bisher mit dem Elektroschiff gefahren. Insgesamt zählt die Flotte im Jahr rund 100 000 Fahrgäste, die vor allem auf den größeren von Dieselmotoren angetriebenen Schiffen an Bord gehen.