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Ölpeilstab: Messung beugt Motorschäden vor

Hannover (dpa/gms) - Der Ölpeilstab dient zum Messen des Ölstands im Motor. Um ihn exakt zu bestimmen, muss der Motor jedoch einige Minuten zuvor ausgeschaltet worden sein, damit sich das im Motor zirkulierende Öl in der Ölwanne sammeln kann, so der TÜV Nord in Hannover.

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Vom Peilstab ist meist nur ein kleiner Griff oder eine Metallöse zu sehen. Der Rest des Stabs steckt im Motor. Zieht man ihn heraus, erkennt man die Markierungen für die Ölstandskontrolle. Die Differenz zwischen den Marken Maximum und Minimum beträgt meist etwa einen Liter. Wenn der Ölstand auf das Minimum abgesunken ist, sollte man etwa 0,5 Liter Öl nachfüllen.

Bei einem zu niedrigen Ölstand kann laut dem TÜV ein Motorschaden durch Öl-Überhitzung und mangelnde Schmierung eintreten. Ein zu hoher Ölstand verursacht Schaumbildung: Der Motor arbeitet dann mit hohen Reibungsverlusten, er verbrennt zu viel Öl und der Kraftstoffverbrauch steigt. In neueren Fahrzeugen ersetzen zunehmend elektronische Ölniveau-Sensoren den klassischen Ölpeilstab. Sensoren können zudem die wesentlichen Eigenschaften des Öls kontinuierlich überwachen, um Motorschäden zu verhindern.

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