Offener Ganztag in Grundschulen soll flexibler werden

Grundschüler im Offenen Ganztag (OGS) in Nordrhein-Westfalen sollen künftig mehr Freiraum für Aktivitäten außerhalb der Schule bekommen. Den Schülerinnen und Schülern solle leichter ermöglicht werden, sich regelmäßig etwa in Sportvereinen, Musikschulen oder Kirchen, Vereinen und Jugendgruppen zu engagieren. Das teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstag in Düsseldorf mit. Schon zum nächsten Schulhalbjahr solle es „Klarstellungen“ zu Ausnahmen von der Teilnahme an der OGS geben.

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Düsseldorf

, 19.12.2017, 11:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für eine umfassende Neuregelung solle dann der Ganztagserlass „so schnell wie möglich“ geändert werden. Vorstellbar sei etwa, dass die Eltern künftig zu Beginn des Schuljahres festlegen, an welchen Tagen ihre Kinder verbindlich in der OGS sind. Bislang ist bei einer Teilnahme an der OGS die Anwesenheit der Schüler in der Regel an fünf Tagen in der Woche bis 16 Uhr Pflicht. Das führt oft zu Streit der Träger mit den Eltern.

Mit rund 93 Prozent haben zwar inzwischen zwar fast alle Grundschulen in NRW ein Ganztagsangebot. Allerdings nehmen mit derzeit rund 285 000 Kindern nur knapp die Hälfte der Grundschüler (44 Prozent) daran teil.

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