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Der Feuerwehr über die Schulter geschaut

OLFEN Wie an jedem letzten September-Wochenende organisierte die Feuerwehr wieder einen Tag der offenen Tür. Dabei stellte sie ein attraktives Programm auf die Beine, das sowohl für Erwachsene als auch Kinder Interessantes bereithielt.

von Von Tobias Heitkamp

, 01.10.2007

Für die Kleinen gab es neben dem Gerätehaus der Feuerwehr, das zur Erkundung einlud, auch eine Hüpfburg sowie einen Kinderschminktisch. Für die Großen gab es neben den spannenden Übungen der Feuerwehr noch eine Feuerlöscherübungsanlage.

Eine Cafeteria wurde durch die Angehörigen des Löschzuges betrieben, welche auch Kuchen spendeten. Der Löschzugführer Markus Pöter bedankte sich für deren Einsatz und sprach seinen Dank auch den Spendern für die Tombola aus. Neben den kulinarischen Genüssen und den Preisen galt der Tag der offenen Tür aber vor allem einem Ziel. "Im Grunde machen wir den Tag der offenen Tür, um die Leute über die Arbeit der Feuerwehr im Allgemeinen sowie spezifisch die der Feuerwehr Olfen zu informieren", meinte Markus Pöter.

Brennender PKW in der Garage

Eine Übung präsentierte die Feuerwehr Velbert (Märkischer-Kreis), zu der die Olfener eine Kameradschaft pflegen. Ziel war es, einen brennenden Pkw in einer Garage zu löschen und die verletzten Personen zu befreien. Auch die Feuerwehr Olfen führte eine Übung aus dem Bereich "Technische Hilfeleistung" durch. Dabei wurde simuliert, wie eine Frau, die in ihrem Auto eingeklemmt ist, gerettet werden kann. Zum Einsatz kamen dabei die Ersthelfer, die so genannten First Responder der Feuerwehr Olfen sowie eine Gruppe mit ihrem Einsatzfahrzeug. Das Prozedere lief folgendermaßen ab.

Gelungene Rettungsaktion

Zunächst mussten sich die Ersthelfer einen Zugang zu der Patientin verschaffen und sie im Auto stabilisieren. Die Einsatzkräfte nahmen dazu schweres Gerät, eine Rettungsschere sowie einen Spreizer vor. Damit öffneten sie gewaltsam die Türen des Autos und schnitten das Dach ab. Das gelangt problemlos: Nachdem das Dach entfernt worden war, konnte die Patientin aus dem Auto befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.  

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