Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der Mann mit Frolic im Blut

OLFEN Ein Leben ohne Tiere könnte sich Hartmuth Bembenek gar nicht vorstellen. Unter seinem Dach findet man ungewöhnliche Tierfreundschaften, da benehmen sich Hund und Katze gar nicht sprichwörtlich.

von Von Heidi Tripp

, 31.10.2007

In seinem Wohnzimmer liegt der Königspudel Schiras lang ausgestreckt auf dem Boden, während sich die Perserkatze Willow zwischen seinen Pfoten einkuschelt. "Es ist wichtig, dass man die Tiere langsam an einander gewöhnt", sagt der gelernte Tierpfleger. "Am Anfang lässt man sie mal gegenseitig schnuppern und wartet die Reaktion ab, bei Schiras und Willow gab es keine Probleme, ebenso wie bei Otto und dem Hamster", führte er weiter aus. Otto ist ein Mops, der sich sein Herrchen selbst aussuchte und einen ungewöhnlichen Freund gleich dazu: den Hamster.

Ein Mops weiß, was er will

Der Tierfreund besuchte eine Bekannte, die einen Wurf Mopswelpen hatte. Otto sei Bembenek hartnäckig hinterher gelaufen und habe immer wieder versucht ihm auf den Schoß zu springen, als der 40-Jährige das schließlich gestattete, sei der Mopswelpe sofort eingeschlafen und in süßes Schnarchen verfallen. "Meine Freunde sagen ich habe Frolic im Blut", schmunzelt der Olfener und blickt auf Otto zwischen dessen Vorderpfoten sich der Hamster putzt. Und auch heute ist es noch so, dass Otto seinen Besitzer überall hin begleitet auch in den Garten zum Schildkröten füttern.    

Die Landschildkröten nahm er bei sich auf, da ihre Vorbesitzer sie nicht länger behalten wollten. Die maurischen und griechischen Amphibien haben ein großzügig eingezäuntes Areal, in dem zur Fütterungszeit auch der Hamster seinen Auslauf bekommt und der Mops natürlich mittendrin ist.

Prinz ist ein Raubtier

Die Schildkröten haben sich längst daran gewöhnt, dass der Hamster auch mal ungewöhnliche Abkürzungen über ihren Panzer wählt, während Otto ihn stets wachsam im Auge behält. Das einzige Tier, dass mit seinen Verhalten etwas aus Art schlägt, beziehungsweise sich nach seiner Natur verhält, ist das Frettchen Prinz.

"Nein, Prinz ist und bleibt ein Raubtier. Alles was kleiner ist als er, würde in sein Beuteschema passen und gnadenlos zur Strecke gebracht werden. Man kann ein Tier nicht gegen seine Natur erziehen", erklärt Bembenek und betont, dass sich Prinz mit den Hunden und der Katze sehr gut verstünde.  

Ist ihr Dackel vielleicht mit dem Wellensittich befreundet oder kennen Sie eine ungewöhnliche Tierfreundschaft, dann melden Sie sich unter Tel. (02592) 969-0.

  

Lesen Sie jetzt