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Erntedankfest: Großer Andrang auf Hof Mengelkamp

Platz reichte nicht aus

Die 250 Stühle in der Maschinenhalle von Josef und Ulla Mengelkamp reichten bei weitem nicht aus, um den vielen Teilnehmern des Erntedankgottesdienstes Platz zu bieten.

OLFEN

von Von Antje Pflips

, 07.10.2007
Erntedankfest: Großer Andrang auf Hof Mengelkamp

Prächtig geschmückt war der Altar beim Erntedankfest der St. Vitus- und der Marien-Gemeinde auf dem Hof von Josef und Ulla Mengelkamp.

Das große Tor wurde daraufhin geöffnet, und nicht nur der herrliche Sonnenschein durchflutete die Halle mit hellem Licht, sondern ermöglichte auch den Gläubigen außerhalb, die Messe zu verfolgen. "Das Erntedankfest ist gleichzeitig ein Tag, Bilanz zu ziehen", sagte Brigitte Westrup, Vorsitzende der Landfrauenvereinigung. Dabei dankte sie nicht nur für den Ertrag auf Feldern und in Gärten. Ihr Dank galt auch tröstenden Worten, unvergesslichen Erlebnissen, Gesundheit und Arbeit. "Heute findet jeder Gründe, um zu danken".

Leben als Geschenk

Pastor Bernd de Baey sprach von der Dankbarkeit aller Christen dafür, das Leben als Geschenk zu betrachten. "Der tragende Grund dafür ist, dass Gott uns bewahrt, behütet und beschützt", führte er weiter aus. Vicarius coop. Heio Weishaupt warnte in seiner Predigt vor den wissenschaftlichen und technischen Fortschritten, die den Menschen aus der Rolle des Geschöpfs in die eines Schöpfers oder "Machers" versetzten. Für den Wettbewerb notwendig seien Ausstellungen, Leistungsschauen und Fachmessen, die das Können und Wissen vom Machbaren präsentierten. Doch die Folgen daraus wären längst nicht mehr absehbar.

Auf den Boden zurück

Der Mensch laufe Gefahr, sich seiner eingeschränkten Möglichkeiten nicht mehr bewusst zu sein. "Das Erntedankfest holt uns auf den Boden zurück". So ist das Wetter nicht zu beeinflussen. Was bedeute, von Gott abhängig zu sein als Geschöpf und die Grenzen anzuerkennen. Für den Gottesdienst auf dem Hof Mengelkamp arbeiteten wieder die Landfrauen, die Mitglieder des Landwirtschaftlichen Ortsvereins (LOV) und die Landjugend Hand in Hand zusammen. Schon Tage vorher wurde die Erntekrone mit Getreidesorten und Maiskolben gefertigt. Vor dem Altar waren leuchtende Sonnenblumen, farbenfrohe Feld- und Gartenfrüchte, Gemüse, Kräuter, Obst und Nüsse dekorativ platziert. Die Ausgestaltung der Halle übernahm der LOV. Der Musikzug war für die musikalische Unterstützung verantwortlich und nach der Messe luden ein deftiges Büfett, Getränke und Waffeln zum Verweilen ein.

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