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Geschichten von Geschenken und Stallmäusen

OLFEN Eine besinnliche Einstimmung auf das nahe Weihnachtsfest bescherte der Kunst- und Kulturverein (KuK) den vielen Besuchern, die einen Tag vor Heiligabend ins Olfonium gekommen waren. Fröhliche Geschichten, besinnliche Gedichte und romantische Harfenklänge vermischten sich mit Glühwein und Plätzchen.

von Von Edith Möller

, 26.12.2007

Die Weihnachtsgeschichten hätten unterschiedlicher nicht sein können, die KuK-Vorsitzender Franz Frye sehr lebendig vortrug. Da ging es um die Abenteuer einer kleinen Stallmaus, um die schlimmsten Kinder aller Zeiten oder um eine Puppe, die sehr traurig war, weil niemand sie zum Verschenken gekauft hatte und um die schönste Liebesgeschichte der Welt.

Zauberhafte Harfenklänge

Wunderbare Harfenklänge entlockte Marie Claire Junke ihrem Instrument. Seit gut sieben Jahren ist sie Schülerin der Musikschule Lüdinghausen. Die wunderbare Deuxieme sonate von Benoit Pollet gehörte ebenso zu ihrem Repertoire wie viele klassische Weihnachtslieder aus aller Welt. Um eine alte Tradition weiter leben zu lassen, wurden einige dieser Lieder, von Harfenklängen begleitet, von allen Anwesenden gemeinsam gesungen.

Spontanauftritt der Dichterin

Einen Spontanauftritt hatte die 77-jährige Wiltrud Löher. Vor zweieinhalb Jahren ist sie von Essen nach Olfen ins Betreute Wohnen übergesiedelt. Schon lange schreibt sie Gedichte. Eines trug sie vor, das sie im Advent 2004 verfasst hatte:

"Tauet Himmel den Gerechten, so singen wir seit alter Zeit. Wer sind die Guten, wer die Schlechten? Wer gibt uns Sicherheit? Wem kann man noch vertrauen, auf dieser weiten Welt? Auf wen sollen wir bauen? Es zählt nur Macht und Geld!

Doch so kann man nicht leben, was machen wir denn nur? Es muss doch Hoffnung geben. Wo finden wir eine Spur?

Weihnachten naht, das Fest der Liebe, denn Gott schickt seinen Sohn - in dieses Weltgetriebe. Wir warten lange schon! Er möge uns erlösen - von Hass, von Angst und Leid, befrein von allem Bösen, jetzt und zu aller Zeit."

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