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Jüdischer Friedhof soll umgestaltet werden

OLFEN Die Stadt Olfen nimmt die Sanierung des jüdischen Friedhofes nun ausschließlich mit Eigenmitteln in Höhe von 7 000 Euro in die Hand. Einstimmig gab der Bauausschuss dafür grünes Licht.

von Von Matthias Münch

, 17.08.2007
Jüdischer Friedhof soll umgestaltet werden

Der Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof.

Vergeblich hatte sich die Stadt darum bemüht, Fördermittel für eine Umgestaltung des Friedhofes zu erhalten. Die Mittel sind sehr begrenzt und der Förderbedarf wird auch nur für Sanierungsmaßnahmen anerkannt, die der Erhaltung der denkmalwerten Substanz dienen, teilte Beigeordneter Wilhelm Sendermann mit. Dies seien etwa Grabsteinsanierungen oder die Wiederherstellung ehemaliger Wege. Außderdem seien auf Grund einer Bagatellgrenze zuwendungsfähige Aufwendungen von 16 667 Euro nachzuweisen. Auch nach Möglichkeiten der Mitfinanzierung durch andere Stellen, so etwa durch die jüdische Gemeinde, habe sich die Verwaltung erkundigt, so Sendermann. Doch auch hier habe es keine Kostenzusagen gegeben.

Deshalb schlug die Verwaltung vor, folgende Maßnahmen ganz in Eigenregie vorzunehmen:

- Neuanlegung der Rasenflächen sowie Überarbeitung des Hochbaumbestandes sowie der Heckeneinfassung durch den städtischen Bauhof.

- Anlegung einer neuen Toranlage sowie eines Stallgitterzaunes im Zugangsbereich sowie für Baumaterialien zur Anlegung eines wassergebundenen Weges.

Der Friedhof soll in einen würdevolleren Zustand als bisher versetzt werden. Vor allem FDP-Ratsherr Heinz-Peter Wever begrüßte den Beschluss ausdrücklich. Sein Fraktionskollege Theo Watermeier hatte sich mehrfach für eine Sanierung des jüdischen Friedhofes eingesetzt.

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