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Kampf um den Erhalt des Leohauses

OLFEN Die Entscheidung über den Fortbestand des Leohauses ist in der St. Vitus-Gemeinde noch immer nicht gefallen. Die Initiative zur Erhaltung des Veranstaltungshauses will noch einmal ein Pfund in die Waagschale werfen.

14.12.2007
Kampf um den Erhalt des Leohauses

Viele Fest wurden im und am Leohaus gefeiert.

Auf der Homepage www.stvitus-olfen.de ist unter anderem zu lesen, dass es das Ziel der Kirchengemeinde ist, „Pfarrheimflächen auf Dauer einzusparen und die Unterhaltungskosten deutlich zu senken. Ob dies mit dem bestehenden Gebäude oder aber mit einem Neubau in der Nähe der Pfarrkirche St. Vitus erreicht werden kann, ist noch offen. Eine so genannte Wirtschaftlichkeitsstudie, die von Seiten des Bistums Münster in Arbeit ist, liegt dem Kirchenvorstand St. Vitus bisher noch nicht vor“.

Viele Gespräche geführt

Interessierte Gemeindemitglieder, die sich als Initiative zur Erhaltung des Leohauses zusammen geschlossen haben, sowie Vertreter des Kirchenvorstandes und Pastor de Baey trafen sich in den vergangenen Monaten mehrfach, um nach Möglichkeiten zur Erhaltung des Leohauses zu suchen. Der Kirchenvorstand stützt sich hauptsächlich auf die wirtschaftlichen Aspekte und Vorgaben aus Münster. Die Initiative ist der Meinung, dass das Leohaus nicht ausschließlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden darf sondern auch soziale und traditionelle Werte gegenüber gestellt werden sollten.

Vielen Vereinen eine Heimat

Das Leohaus ist von, mit und für Olfener gebaut worden und bietet vielen Vereinen eine Heimat. Wie auf der Homepage der Kirchengemeinde in der Chronik zu lesen ist, erhielt „das gesamte kirchliche Leben in der St. Vitus Gemeinde Olfen durch das neue Leohaus einen deutlich sichtbaren Aufschwung. Alle auswärtigen Besucher beneideten Olfen um diese moderne und großzügige Einrichtung“. Die Initiative ist der Meinung, dass sich das bis heute nicht entscheidend geändert hat und wohl auch zukünftig so bleiben wird. Um sich weiter für den Erhalt des Leohauses einzusetzen, sind die Mitglieder daran interessiert, die öffentliche Meinung zu erfragen und interessierte Bürger zur Mitarbeit einzuladen. Auch die Einbeziehung von Jugendlichen, etwa zur Erstellung einer Homepage, würde großen Anklang finden. In den nächsten Wochen soll daher durch entsprechende Aktionen auf die Bürger zugegangen und der Gemeindewillen erfragt werden.   Wer sich gerne für die Erhaltung des Leohauses engagieren möchte, kann sich bei Edith Möller (Tel. 5203) melden.

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