Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kaninchen erkundet in Kinderbuch die Stadt Münster

Olfener Autorin

OLFEN Der Ludgerikreisel in Münster war für die Olfenerin Marei Willeke als kleines Mädchen die Kanincheninsel. Denn das gesamte Jahr über tummeln sich auf dem grünen Fleck Kaninchen. Als Erwachsene dachte sie sich eine Geschichte um die Kaninchen auf der Insel aus – und machte daraus ein Buch um Kaninchen Rüdiger, das durch die Stadt führ.

von Von Annika Ruhfaut

, 01.04.2010
Kaninchen erkundet in Kinderbuch die Stadt Münster

Marei Willecke hat ihr erstes Buch »Das Kaninchen von der Insel erkundet seine Stadt« geschrieben.

Seit Mitte März wird es in den Büchereien der Region verkauft. „Rüdiger in Münster – Das Kaninchen von der Insel erkundet seine Stadt“ heißt das Buch von Marei Willecke.

Rüdiger ist eines der Kaninchen, die auf der Kanincheninsel leben. Sein Opa hat ihm immer so viel von der Stadt um den Kreisel herum erzählt, dass er sich selbst auf die Socken macht und zusammen mit seinem Freund, Karl dem Weltenbummler, Münster erkundet. Marei Willecke schickt das Kaninchen auf eine Tour zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Vorbei geht es an der Lambertikirche, dem Aasee, dem Picassomuseum, dem Rathaus und natürlich dem Schloss. Aber noch viel mehr sieht und erlebt Rüdiger auf seinem Weg durch die Stadt. Die Mischung aus Kinderbuch und Stadtführer macht das Buch so nicht nur für Kinder interessant.   Zu den einzelnen Stationen der Tour gibt es viele Informationen und Erklärungen. Auf der letzten der 94 Seiten gibt es einen Stadtplan, der Rüdigers Tour abzeichnet. „Er soll dazu einladen, den Weg nachzulaufen“, sagt Marei Willecke. Dass ihr Buch wirklich einmal verlegt wird, hat Marei auch ein bisschen ihren Eltern zu verdanken.

  „Die beiden haben mich immer wieder dazu ermutigt, es Verlagen anzubieten“, sagt sie. Im September saß sie dann zum ersten Mal mit ihrer Verlegerin zusammen. Es musste noch viel getan werden: 50 DIN A4-Seiten auf 30 kürzen, ein Fotograf musste Fotos der Sehenswürdigkeiten machen und Grafiker Zeichnungen anfertigen. Nach sieben Monaten ging das Buch dann in den Druck. „Damit ist schon ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen“, sagt Marei Willecke. Vorbei ist es für sie damit nicht. An der Fortsetzung: „Rüdiger im Zoo“ schreibt sie schon.