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Olfener Ratsherren offen für verschiedene Stadtwerke-Modelle

OLFEN Einstimmig bei drei Enthaltungen aus der UWG-Fraktion erteilte der Rat seine grundsätzliche Zustimmung zu gemeinsamen Stadtwerken, die Olfen und acht weitere Kommunen im Kreis Coesfeld gründen wollen.

von Von Matthias Münch

, 21.12.2007
Olfener Ratsherren offen für verschiedene Stadtwerke-Modelle

Bald Strom aus dem Olfener Rathaus?

Eine konkrete Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen, lediglich der Weg für weitere Prüfungen und Verhandlungen geebnet. Die Stadtwerke Lengerich als Partner in einer solchen Infrastrukturgesellschaft der neun Kommunen scheinen aber wohl aus dem Rennen zu sein. "In einer Parteiversammlung einer Nachbargemeinde sei gesagt worden, dass die Kooperation mit den Stadtwerken Lengerich gestorben sei", sagte CDU-Ratsherr Paul Ostrop (und wollte wissen, ob das stimmt.

In laufenden Verhandlungen

Bürgermeister Josef Himmelmann wollte dies weder bestätigen noch dementieren: „Wir sind in laufenden Verhandlungen. Es gibt weitere Interessenten. Und wir wollen offen sein für verschiedene Modelle. Mehr kann ich dazu noch nicht mitteilen.“ Wie die anderen Fraktionen hält auch die UWG eine solche Infrastrukturgesellschaft für eine gute Sache, wie ihr Fraktionschef Heinz-Dieter Broz im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte: „Die UWG Olfen begrüßt grundsätzlich die Idee, unabhängiger von großen Konzernen zu sein. Der Arroganz und Gier einiger Konzerne und deren Manager sollte im Sinne der Bürgerinnen und Bürger etwas entgegengesetzt werden. Da sind wir gleicher Meinung.“

Noch viele offenen Fragen für die UWG

Seit Jahren beschäftige sich die Unabhängige Wählergemeinschaft Olfen mit dem Thema Kommunale Daseinsvorsorge. In der Ratssitzung habe sie sich enthalten, da es für sie noch zu viele offene Fragen gibt, so Broz: „Weiterhin besteht die Überlegung, ob zur Zielerreichung wirklich alle Alternativen ausgiebig geprüft wurden: Contracting, PPP - Public Private Partnership, ,Alles aus einer Hand‘, Infrastrukturgesellschaft.

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