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Polizei einen Schritt weiter: "Panzerknacker" gestand

OLFEN Die Ermittlungskommission "Panzerknacker" bei der Kreispolizei ist einen wichtigen Schritt weitergekommen. Der Bande steht unter anderem unter dem Verdacht, in mehrere Betriebe im Gewerbegebiet am Hafen eingebrochen zu haben.

von Von Theo Wolters

, 03.03.2008
Polizei einen Schritt weiter:  "Panzerknacker" gestand

Zuvor hatten sie einen Verteilerkasten der Telekom zerstört und so die Alarmanlagen außer Betrieb gesetzt. "Einer von den Festgenommenen hat nun ein umfangreiches Geständnis abgelegt", so Jürgen Skaliks, stellvertretender Direktionsleiter Kriminalität. Er habe zudem auch die Tatbeteiligung der anderen Verdächtigen zugegeben.

Hauptverdächtiger floh bei Gefangenentransport

"Wir haben nun eine bessere Beweiskraft, so dass der Prozess bald beginnen kann." Der geständige Täter hat Haftverschonung erhalten, muss sich aber täglich bei der Polizei in Duisburg melden.

Der Hauptverdächtige ist allerdings weiter auf der Flucht. Er hatte im Dezember einen Gefangenentransport zur Flucht genutzt. Skaliks: "Er wird mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Die Polizei hatte ein Sonderkommission gebildet.. Nach umfangreichen Ermittlungen, unter anderem waren rund 40 Telefonanschlüsse überwacht worden, hatte die Polizei im November sieben Verdächtige aus dem Kosovo festgenommen.

150 Taten bereits nachgewiesen

Die Panzerknacker sollen für 45 Taten im Kreis Coesfeld verantwortlich sein. Immer hatte die Bande mit brachialer Gewalt Tresore in Gewerbebetreibenden geöffnet. Insgesamt können der Gruppe rund 150 Taten nachgewiesen werden. Einmal waren sie sogar im Schwarzwald aktiv.

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