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Wie der liebe Gott den Westfalen zum Leben erweckte

OLFEN "Ein Donnerkeil soll dich zerschlagen, wenn du mich noch einmal anrührst", rief der Westfale grimmig, als der liebe Gott ihn mit einem Schlag auf die Schulter zum Leben erweckte. Da war sich Gott sicher, dass er diesem Land den richtigen Bewohner gegeben hatte.

von Von Edith Möller

, 09.03.2008
Wie der liebe Gott den Westfalen zum Leben erweckte

Barbara Zuz las Sagen aus dem Münsterland vor.

Dass er für seine Erschaffung Zerstampftes vom Schwein verwendet hatte, sei nur am Rande bemerkt. Diese unglaubliche Schmunzelgeschichte ist eine von vielen "Sagen aus dem Münsterland", mit der Barbara Zuz am Freitag rund 30 interessierten Zuhörer in der St. Vitus Bücherei begeisterte.

Hexen, Schlösser und Burgen

Viele amüsante Geschichten über diesen ungewöhnlichen Menschenschlag hatte sie mitgebracht. Da ging es um Bauernschläue, Hexen, Schlösser und Burgen. Mit ihrer unvergleichlichen Stimme nahm sie die Zuhörer mit auf eine spannende Reise im Wechselbad der Gefühle.

Eine typisch münsterländische Stärkung gab es dann in der Pause. Das Büchereiteam servierte Schmalzbrote, Pumpernickel, Käsehäppchen, Mettwürstchen und Landbier, bevor es im zweiten Teil noch einmal so richtig gruselig wurde.

Lesung zum Jubiläum

Die Lesung ist die erste Veranstaltung zum 110-jährigen Bestehen der St. Vitus Bücherei. Weitere sollen noch folgen. Das erste Mal begeisterte Barbara Zuz ihre Zuhörer in der Kriminacht.

Dieses Mal las sie unter anderem aus den Büchern Münsterlandsagen von Marion Kortsteger sowie ausgewählte und zusammengestellte Westfälische Sagen von Heinz Rölleke und Typisch Westfälisches von Rainer Schepper.

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