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Opel-Gelände: Studierende und Gründer folgen auf Autobauer

Bochum. Nach dem Ende des Autobaus in Bochum sollen auf dem früheren Opel-Gelände kluge Köpfe und junge Ideen gefördert werden. Die Ruhr-Universität Bochum baut im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Autobauers ein Zentrum für Wissenschaft, Technologie und Unternehmensgründung auf. Dafür sei am Donnerstag der Mietvertrag unterschrieben worden, der ab Herbst 2019 gelte, hieß es in einer Mitteilung der Hochschule.

Noch in diesem Monat soll das Gebäude für die Bedürfnisse der Universität umgebaut werden. Auf 6000 Quadratmetern soll vor allem Raum für angehende Gründer geschaffen werden. Studierende, die sich mit ihren Ideen und Entwicklungen selbstständig machen wollen, sollen in den Räumen und Laboren die Möglichkeit erhalten, Prototypen zu bauen, sich zu vernetzen und Technologien zu erproben.

Seit vor vier Jahren in Bochum der letzte Opel vom Band rollte, kümmern sich die Stadt und Opel darum, mit einer gemeinsamen Entwicklungsgesellschaft, neue Unternehmen und Jobs für den Standort zu finden. So baut die Post DHL ein riesiges Paketzentrum. Ab Herbst 2019 könnten von dem neuen Standort im Herzen des Ruhrgebiets bis zu 50 000 Sendungen pro Stunde bearbeitet werden. Außerdem will die Uni ein weiteres Forschungsgebäude realisieren, das ab 2021 Arbeitsplätze für 70 Forscher und ihre Mitarbeiter schafft.

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