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Osborne wurde kurios ausgebootet

Rudern

WULFEN Sein Landestrainer nennt ihn einen „coolen Hund“. Doch bei der internationalen Regatta im belgischen Gent wurde die Coolness von Jason Osborne auf eine harte Probe gestellt.

12.04.2010
Osborne wurde kurios ausgebootet

Jason Osborne.

Die Serie von Pleiten, Pech und Pannen begann schon am Anreisetag. Beim Entladen des Bootsanhängers stellten Osborne und Co. fest, dass die Ausleger für den Doppelzweier fehlten, in dem der junge Wulfener zusammen mit dem Herdecker Jannick Schöps starten wollte. Nach eiligen Telefonaten versprach ein befreundeter Trainer, am Sonntag Ersatz mitzubringen. Da die beiden so aber nicht am Vorlauf teilnehmen konnten, war die Chance auf einen Titel dahin. Am Samstag startete Leichtgewichtsruderer Jason dann im Einer gegen 29 Schwergewichte aus Belgien, Holland, England, Gibraltar, Frankreich, Estland, Deutschland und Weißrussland. Nahezu sensationell ruderte er die schnellste Zeit von allen und qualifizierte sich so für das Finale der besten Sechs am folgenden Tag. Die Querelen um die fehlenden Ausleger waren vergessen, die Stimmung bestens. Doch dann kam der Sonntag... Nachdem er das Doppelzweier-Rennen mit Jannick Schöps quasi als Trainingseinheit genutzt hatte, wartete Jason vorm Einer-Finale auf seinen Aufruf – doch der kam nicht. Unerklärlicherweise hatten die Organisatoren das Leichtgewicht nicht auf der Startliste. Zur Entschuldigung erhielt Jason dennoch einen Pokal für die schnellste geruderte Zeit, denn auch im Finale wurde seine Vorlaufleistung nicht getoppt. Ein schwacher Trost, denn der Titel eines belgischen Meisters blieb ihm verwehrt.