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PSG-Boss besucht verletzten Neymar in Brasilien

Rio de Janeiro. Der Brasilien-Trip von PSG-Clubchef Nasser Al-Khelaifi zum verletzten Neymar war seit längerem geplant gewesen. Dem Clubinhaber bietet er nun die Chance, die Spekulationen um eine mögliche Rückkehr des Brasilianers nach Spanien zu stoppen.

PSG-Boss besucht verletzten Neymar in Brasilien

Neymar wurde in Rio de Janeiro operiert. Foto: Francisco Seco/AP

Paris Saint-Germain hat seinen verletzten Superstar Neymar nicht vergessen. PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi und Sportdirektor Antero Henrique kamen in Brasilien mit dem Fußballer und dessen Vater und Manager zusammen.

Die Clubspitze wollte sich nach Medienberichten aus erster Hand über die Fortschritte informieren, die Neymar nach der Operation wegen eines gebrochenen Mittelfußknochens macht. Das Treffen war nach Angaben des Clubs seit längerem geplant gewesen, das Timing hätte in der jetzigen Phase indes kaum besser sein können. Denn immer wieder gibt es Spekulationen um einen Wechsel Neymars zu Real Madrid oder zurück zum FC Barcelona.

PSG war in der Champions League bereits im Achtelfinale an Titelverteidiger Madrid gescheitert. Der 26-jährige Neymar, für den der französische Hauptstadtclub die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro an den FC Barcelona gezahlt hatte, erholt sich fernab in seiner Heimat von der Fußverletzung und scheint sich ganz darauf zu konzentrieren, rechtzeitig zur Weltmeisterschaft in Russland wieder fit zu sein.

„Zum jetzigen Zeitpunkt weiß man bei PSG nicht, ob der Brasilianer bleiben oder den Verein wechseln wird“, schrieb die Zeitung „Le Parisien“ noch vor wenigen Tagen. „Paris hat keine Hinweise und nicht einmal Indizien. Es befürchtet, schlechte Nachrichten zu erhalten.“

In Spanien kursierten nämlich seit Tagen Spekulationen, Neymar könnte für eine Ablöse von 400 Millionen Euro zu Real Madrid wechseln. Real-Präsident Florentino Pérez hatte vor einiger Zeit mal darauf hingewiesen, dass der Brasilianer bei den Madrilenen eher den Titel eines Weltfußballers erhalten könne als bei PSG.

Die Presse in Barcelona mischte derweil in der Gerüchteküche ebenfalls mit. Das Sportblatt „Mundo Deportivo“ wusste zu berichten, Neymar bereue den Wechsel zu PSG und wolle zu Barça zurückkehren. Die Barça-Profis Ivan Rakitic und Philippe Coutinho erklärten, sie wären von einer Rückkehr des Brasilianers entzückt.

Vor dem Hintergrund dieser Welle von Gerüchten erinnerte die PSG-Führung mit der Reise nach Brasilien nun deutlich, dass Neymar in Paris unter Vertrag steht. Zudem bedarf eine konkrete Frage einer baldigen Klärung: Wann wird Neymar seine Reha in Brasilien beenden und nach Paris zurückkehren? Bei PSG gibt man die Hoffnung nicht auf, dass der Star in dieser Saison für den Club noch zum Einsatz kommt. In Brasilien dagegen will man die Rückkehr Neymars nach Paris möglichst weit aufschieben, denn man legt Wert darauf, mit einem frischen Neymar zur WM nach Russland reisen zu können.

„Die Visite des Clubpräsidenten in Brasilien ist eine gute Gelegenheit, etwas mehr PSG in das Leben von Neymar und in seine Zukunftspläne zu bringen“, meint „Le Parisien“. Der Brasilianer dürfte sich vor allem dafür interessieren, wie das Projekt der PSG-Führung für die kommende Saison aussehen und wer der neue Trainer sein wird. „Luis Enrique (Ex-Barça-Coach) wäre mit Neymar kompatibel“, schreibt das Blatt. „Dagegen bedeutete eine Verpflichtung von Antonio Conte, der beim FC Chelsea mit den Stars einen kühlen Umgang pflegt, eine ganz andere Botschaft.“

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