Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Alle Artikel zum Thema: Palästinensische Autonomiegebiete

Palästinensische Autonomiegebiete

Berlin. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn wirbt für eine Anerkennung Palästinas als Staat. „Wir Europäer müssen zeigen, dass auch die Palästinenser ein Recht auf ihren eigenen Staat haben“, sagte Asselborn der „Süddeutschen Zeitung“.mehr...

Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump friert 65 Millionen US-Dollar der Zahlungen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen vorübergehend ein. Das sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, in Washington. Die Mittel sollten nicht dauerhaft gestrichen werden, erklärte sie. Es müsse aber eine Überprüfung geben, wie die Mittel eingesetzt würden. Nauert sagte, es gehe bei dem Schritt nicht darum, jemanden zu bestrafen. Andere Länder müssten einen größeren Beitrag für das Hilfswerk leisten.mehr...

Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump friert 65 Millionen US-Dollar der Zahlungen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen vorübergehend ein. Das sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington. Die Mittel sollten nicht dauerhaft gestrichen werden. Es müsse aber eine Überprüfung geben, wie sie eingesetzt würden. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich vor der Ankündigung „sehr besorgt“ über die Auswirkungen möglicher Kürzungen im US-Budget. Palästinenservertreter kritisierten die Entscheidung scharf.mehr...

Washington/Tel Aviv. Erst hatte Trump via Twitter gedroht, jetzt macht die US-Regierung ernst: Mittel für das Palästinenserhilfswerk UNRWA werden eingefroren. Die Palästinenser sind entsetzt.mehr...

Ramallah. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump als „Ohrfeige des Jahrhunderts“ kritisiert. „Herr Trump hat die Jerusalem-Frage mit einem Tweet vom Tisch gewischt“, klagte Abbas bei einer Rede zum Auftakt eines zweitägigen Treffens des PLO-Zentralrats in Ramallah im israelisch besetzten Westjordanland. Die Friedensverträge mit Israel erklärte Abbas laut „Haaretz“ für „tot“. Weltweit war Trumps Schritt heftig kritisiert worden, in den Palästinensergebieten kam es zu Unruhen.mehr...

Tel Aviv. Israels Armee hat nach eigenen Angaben einen Angriffstunnel der radikalislamischen Hamas zerstört, der vom Gazaastreifen unter dem Warenübergang Kerem Schalom nach Ägypten führte. „Der Terror-Tunnel war 1,5 Kilometer lang und verlief 180 Meter tief in israelisches Gebiet“, sagte Armeesprecher Jonathan Conricus. Es ist der dritte Tunnel dieser Art, den Israel nach eigenem Bekunden binnen zwei Monaten zerstört hat. Es gebe keine Informationen zu möglichen Opfern, sagte der Sprecher.mehr...

Gaza. Im Westjordanland und am Rande des Gazastreifens ist es erneut zu mehreren Konfrontationen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten gekommen. Mindestens 35 Palästinenser wurden verletzt, wie das Gesundheitsministerium in Gaza und der Rettungsdienst Roter Halbmond mitteilten. Rund 850 Palästinenser hätten im Westjordanland an 17 verschiedenen Orten Steine und Brandflaschen auf Soldaten geworfen und brennende Reifen in deren Richtung gerollt, teilte die israelische Armee mit. Soldaten hätten daraufhin Tränengas eingesetzt und Gummimantelgeschosse abgefeuert.mehr...

Tel Aviv. Israel hat nach Angaben einer israelischen Menschenrechtsorganisation 1122 neue Wohnungen im besetzten Westjordanland genehmigt. Das zuständige Komitee habe den Bauplänen in 20 Siedlungen und Außenposten zugestimmt, teilte Peace Now mit. Der Bau weiterer 651 Wohnungen sei ausgeschrieben worden. Das Verteidigungsministerium äußerte sich zunächst nicht dazu.mehr...

Washington. US-Vizepräsident Mike Pence will seine verschobene Nahostreise nun im Januar antreten und dabei auch Israel besuchen. Nach Angaben seines Büros bricht Pence am 19. Januar nach Ägypten auf, wo er am 20. Präsident Abdel Fattah al-Sisi treffen wird. Am Tag danach will er in Jordanien mit König Abdullah zusammenkommen. Diese Station war im ersten Reiseplan nicht enthalten. Am 22. Januar reist Pence nach Israel und am 23. zurück nach Washington. Pence hatte die Reise im Dezember vor dem Hintergrund der entscheidenden Senatsabstimmung über die Steuerreform verschoben.mehr...

Jerusalem. Teilnehmer der Boykottbewegung BDS will Israel nicht mehr ins Land lassen. Medienberichten zufolge, hat das Ministerium für strategische Angelegenheiten eine schwarze Liste veröffentlicht.mehr...

Tel Aviv. Israel hat nach mehrmaligem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen einen Luftangriff geflogen. Kampfflugzeuge hätten eine „signifikante Terrorinfrastruktur“ in dem Palästinensergebiet angegriffen, teilte die israelische Armee in der Nacht mit. Nach Aussagen der radikalislamischen Hamas feuerte Israel sechs Raketen auf offenes Gelände im Süden des Küstengebietes. Zuvor waren nach israelischen Angaben drei Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden.mehr...

Jerusalem. Israel will die Verhängung der Todesstrafe für „Terroristen“ erleichtern. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde in einer Vorabstimmung im Parlament mit knapper Mehrheit bestätigt, berichten israelische Medien. Danach sollen künftig Militärgerichte die Todesstrafe für Mord verhängen dürfen, wenn mindestens zwei von drei Richtern dafür stimmen. Bisher ist das nur bei Einstimmigkeit möglich. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unterstützt das Gesetz. Die EU verurteilte die Pläne Israels. Die Todesstrafe sei unvereinbar mit der Menschenwürde, twitterte die EU-Vertretung in Israel.mehr...

Washington/Ramallah. Trump will die finanzielle Unterstützung für die Palästinenser einstellen - sollten diese nicht wieder an den Verhandlungstisch mit den Israelis zurückkehren. Die Palästinenser sprechen von Erpressung.mehr...

Tunis. Trotz aller Krisen in der Arabischen Welt blicken junge Menschen in der Region optimistisch in die Zukunft. Viele sind inzwischen von den Umbrüchen aber enttäuscht und desillusioniert. Sie finden anderswo Zuversicht und Halt.mehr...

Tunis. Die Mehrzahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Nahen Osten blickt trotz wirtschaftlicher Benachteiligung und einem Gefühl von Unsicherheit zuversichtlich in die Zukunft. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Studie, die von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Im Schnitt sehen demnach 65 Prozent der Befragten die Zukunft trotz aller Probleme in der Arabischen Welt optimistisch. Nach UN-Angaben sind rund 30 Prozent der Menschen in der Arabischen Welt zwischen 15 und 29 Jahren alt.mehr...

Jerusalem. Das israelische Parlament hat mit einer umstrittenen Gesetzesänderung eine mögliche künftige Teilung Jerusalems erschwert. Für die Aufgabe von Gebieten, die zur Stadt gehören, müssten künftig mindestens zwei Drittel der Abgeordneten stimmen, berichtete das israelische Parlament auf seiner Internetseite. Bisher hätte eine einfache Mehrheit gereicht. Die Entscheidung fiel knapp einen Monat nach der kontroversen US-Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt. Im Anschluss daran war es zu teilweise blutigen Unruhen und israelischen Luftangriffen im Gazastreifen gekommen, bei denen 13 Palästinenser starben.mehr...

Tel Aviv. Israels Regierungspartei Likud rückt politisch noch weiter nach rechts. Sie fordert eine Annektierung der Siedlungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem sowie einen Siedlungsausbau ohne jede Einschränkung.mehr...

Paris. Israel hat offiziell seinen Austritt aus der UN-Kulturorganisation Unesco angekündigt. Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay teilte in Paris mit, sie habe von der israelischen Regierung die Benachrichtigung des Rückzugs zum 31. Dezember 2018 erhalten. Israel hatte den Schritt bereits im Oktober angekündigt, kurz nachdem die USA ebenfalls ihren Willen zum Austritt bekundet hatten. Die Länder werfen der Unesco Voreingenommenheit gegenüber Israel vor. Nach der Aufnahme Palästinas in die Unesco 2011 hatten die USA bereits ihre Beitragszahlungen gestoppt.mehr...

Gaza. Bei Unruhen im Westjordanland und Gazastreifen sind erneut Dutzende Palästinenser verletzt worden, mehrere davon lebensgefährlich. Eine israelische Armeesprecherin teilte mit, mehrere Tausend Palästinenser seien an Ausschreitungen entlang der Grenze zum Gazastreifen und an verschiedenen Brennpunkten im Westjordanland beteiligt gewesen. Sie hätten Steine auf Soldaten geworfen und brennende Reifen in ihre Richtung gerollt. An der Grenze zum Gazastreifen hätten Soldaten gezielt auf vier Anstifter geschossen und diese getroffen.mehr...

Gaza. Nach palästinensischen Raketenangriffen aus dem Gazastreifen haben die israelischen Streitkräfte dort Positionen der Hamas beschossen. Militante Palästinenser hätten drei Raketen auf israelisches Gebiet gefeuert. Zwei davon habe das Abwehrsystem Iron Dome abgefangen, teilte die Armee mit. Israelische Medien berichteten, die dritte Rakete habe ein Gebäude direkt getroffen. Es sei aber niemand verletzt worden. Es ist das erste Mal seit mehr als einer Woche, dass es wieder zu Raketenangriffen auf Israel gekommen sei.mehr...

Gaza. Militante Palästinenser haben im Gazastreifen erneut Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Insgesamt seien drei Geschosse identifiziert worden, teilte die israelische Armee mit. Zwei davon habe das Raketenabwehrsystem Iron Dome abgefangen. Israelische Medien berichteten, die dritte Rakete habe ein Gebäude direkt getroffen. Niemand sei verletzt worden. Es ist das erste Mal seit mehr als einer Woche, dass es wieder zu Raketenangriffen auf Israel gekommen ist.mehr...

Rafah. Der Besitzer eines Privatzoos im Gazastreifen will drei Löwenbabys verkaufen, weil er kein Geld für Futter hat. Er verlange 3500 Dollar pro Jungtier, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Er hoffe, damit eine drohende Schließung des Zoos in Rafah im Süden des Palästinensergebiets abwenden zu können. „Es gibt keinen Tourismus in Gaza und sehr wenige Leute besuchen den Zoo.“ Der Konflikt zwischen der herrschenden Hamas und Israel erschwert die Lebensbedingungen in dem seit zehn Jahren blockierten Palästinensergebiet.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft „Kriegsstürme“ beklagt und die Menschen zu mehr Mitgefühl aufgerufen. Ein „inzwischen überholtes Entwicklungskonzept“ führe „zum Niedergang des Menschen, des Sozialgefüges und der Umwelt“, sagte der Pontifex am ersten Weihnachtsfeiertag auf dem Petersplatz in Rom. Die Menschen müssten sich dafür einsetzen, „unsere Welt menschlicher und würdiger für die Kinder von heute und morgen zu gestalten“. Insbesondere rief er zum Frieden für Jerusalem, Syrien, Irak, Jemen, in Korea, Venezuela und Afrika auf. Anschließend spendete der Papst von der Loggia des Petersdoms aus den traditionellen „Urbi et Orbi“-Segen.mehr...

Rom. Franziskus zählt bei seiner Weihnachtsbotschaft einen Krieg nach dem anderen auf. Er sieht sogar den „Niedergang des Menschen“. Die Leidtragenden seien die Kinder. Höchste Zeit, dass aus Angst vor Fremden Liebe werde.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft auf die Jerusalem-Krise Bezug genommen und vor einer weiteren Zuspitzung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern gewarnt. „Wir beten, dass sich bei den Kontrahenten der Wille durchsetze, den Dialog wieder aufzunehmen„, sagte der Pontifex auf dem Petersplatz in Rom. Danach spendete er vor Zehntausenden Gläubigen den traditionellen „Urbi et Orbi“-Segen. US-Präsident Donald Trump hatte Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Der Schritt löste internationale Kritik aus und führte zu weiteren Unruhen.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat bei der Christmette an Heiligabend dazu aufgerufen, Verfolgte und Vertriebene willkommen zu heißen. Maria und Josef teilten das gleiche Schicksal wie viele Migranten heute, sagte der Pontifex bei der Messe im Petersdom vor Tausenden Gläubigen. „Hinter den Schritten von Maria und Josef verbergen sich viele Schritte. Wir sehen die Spuren ganzer Familien, die auch heute gezwungen sind, von zu Hause wegzugehen.“ Auch Maria und Joseph hätten bei ihrer Ankunft in Bethlehem die Erfahrung machen müssen, dass „sie dort niemand erwartete, dass dort kein Platz für sie war“.mehr...

Bethlehem. Tausende von Christen aus aller Welt haben im Heiligen Land Weihnachten gefeiert. In Bethlehem traf am frühen Nachmittag die traditionelle Weihnachtsprozession ein, die von Jerusalem aus aufgebrochen war. Die Feiern werden in diesem Jahr überschattet von der Krise um die umstrittene Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA. In Bethlehem, werden über die Feiertage rund 10 000 Besucher erwartet. Der lateinische Patriarch Pierbattista Pizzaballa wollte später auch die Mitternachtsmesse in der St. Katharinenkirche neben der Geburtskirche in Bethlehem zelebrieren.mehr...

Jerusalem. Tausende Christen aus aller Welt haben im Heiligen Land Weihnachten gefeiert. In Bethlehem traf die traditionelle Weihnachtsprozession ein, die von Jerusalem aus aufgebrochen war. Die Feiern werden in diesem Jahr von der Krise um die umstrittene Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA überschattet. US-Präsident Donald Trump hatte am 6. Dezember im Alleingang Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkannt. Die Palästinenser reagierten mit Protesten - es kam zu Unruhen.mehr...

Jerusalem/Bethlehem. Seit mehr als zwei Wochen steht Jerusalem im Zentrum einer Krise. Doch viele Touristen haben sich von gewaltsamen Unruhen nicht abschrecken lassen - sie feiern Weihnachten am Ort der biblischen Geschichte.mehr...

Rom/Jerusalem. Papst Franziskus feiert am Heiligabend die Christmette im Petersdom in Rom (21.30 Uhr). Zehntausende Gläubige werden in der größten Papstbasilika und am Petersplatz erwartet. Am ersten Weihnachtsfeiertag sendet der Pontifex dann den traditionellen päpstliche Segen „Urbi et Orbi“ in die Welt.mehr...

Schlaglichter

24.12.2017

Papst feiert Christmette im Petersdom

Rom. Papst Franziskus feiert am Heiligabend die Christmette im Petersdom in Rom. Zehntausende Gläubige werden in der größten Papstbasilika und am Petersplatz erwartet. Am ersten Weihnachtsfeiertag sendet der Pontifex dann den traditionellen päpstliche Segen „Urbi et Orbi“ in die Welt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche im Heiligen Land, Pierbattista Pizzaballa, steht heute an der Spitze der traditionellen Weihnachtsprozession von Jerusalem nach Bethlehem. Er zelebriert auch die Mitternachtsmesse in der St. Katharinenkirche neben der Geburtskirche in Bethlehem.mehr...

Washington. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hat die umstrittene Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump am vergangenen Sonntag in der TV-Sendung „Face the Nation“ verteidigt.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat Jerusalem am Mittwoch als Hauptstadt des Staates Israel anerkannt. Auszüge seiner Rede in chronologischer Reihenfolge im Wortlaut:mehr...

New York. Trotz einer Drohung von US-Präsident Donald Trump, anderen Ländern Hilfszahlungen zu streichen, haben die UN-Mitgliedstaaten mit großer Mehrheit für eine Resolution zum Status Jerusalems gestimmt. 128 der 193 Länder, darunter auch Deutschland, stimmten für das Papier. Völkerrechtlich ist es nicht bindend und hat deshalb vor allem symbolische Wirkung. Darin wird „tiefes Bedauern“ über „jüngste Entscheidungen im Hinblick auf den Status Jerusalems“ ausgedrückt. Wörtlich erwähnt wird Trumps umstrittene Entscheidung nicht, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.mehr...

New York. US-Präsident Trump hat sich weit aus dem Fenster gelehnt, als er Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte und weltweit auf heftige Kritik stieß. Danach wollte er mit Drohungen eine kritische UN-Resolution verhindern. Das gelang ihm nicht.mehr...

New York. Nach dem Veto der USA im UN-Sicherheitsrat wollen zahlreiche Mitgliedsstaaten eine Jerusalem-Resolution zur Abstimmung in die UN-Vollversammlung bringen. Das Treffen solle morgen stattfinden, sagte ein UN-Sprecher in New York. Am Montag hatten die USA im Sicherheitsrat eine Resolution blockiert, die US-Präsident Donald Trumps Entscheidung zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels rückgängig machen sollte. Die 14 übrigen Mitglieder des Gremiums hatten dem von Ägypten vorgelegten Entwurf zugestimmt.mehr...

Istanbul. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will grundsätzlich eine Botschaft seines Landes in ‎Ost-Jerusalem eröffnen. Er betonte aber auch, dass der Zeitpunkt unklar sei, weil die Stadt im Moment von Israel „besetzt“ sei. „Wir haben Jerusalem sowieso schon zur Hauptstadt ‎von Palästina erklärt. Aber weil Jerusalem im Moment besetzt ist, können wir dort keine Botschaft ‎eröffnen“. Er reagiert damit auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und auch die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen.mehr...

New York/Tel Aviv. Die USA haben eine UN-Resolution blockiert, die US-Präsident Donald Trumps Entscheidung zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels rückgängig machen sollte.mehr...

Istanbul. Die türkische Regierung will die Botschaft des Landes nach Ost-Jerusalem verlegen. Dies hat Präsident Recep Tayyip Erdogan bei einem Treffen seiner Regierungspartei AKP angekündigt, allerdings ohne einen Zeitpunkt zu nennen. Die Palästinenser wollen in Ost-Jerusalem die Hauptstadt eines unabhängigen Staates ausrufen. Erdogan reagiert damit auf die umstrittene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und auch die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen. Israel beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt.mehr...

Tel Aviv. Militante Palästinenser haben vom Gazastreifen aus erneut zwei Raketen auf Israel abgefeuert. Beim Einschlag der Geschosse nahe zweier Siedlungen im Süden des Landes wurde niemand verletzt, wie die israelische Polizei mitteilte. Seit der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, sind inzwischen mehr als ein Dutzend Raketen in Richtung Israel abgeschossen worden. Der Führer der dort herrschenden radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas, Ismail Hanija, hatte zu einem neuen Aufstand aufgerufen.mehr...

Ramallah. Die Palästinenser sind nach der US-Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt nicht mehr zu Treffen mit US-Vermittlern bereit. Ein Berater des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas sagte der „Times of Israel“, der zeitlich nicht begrenzte Boykott betreffe auch den US-Gesandten Jason Greenblatt und den Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner. Sie würden keinen Vertreter der US-Regierung treffen, um über Frieden zwischen den Palästinensern und Israel zu sprechen, hieß es.mehr...

Ramallah/Washington. Ein Ende der Jerusalem-Krise ist nicht in Sicht. Vor dem Israel-Besuch von US-Vizepräsident Pence ärgern sich die Palästinenser über Äußerungen zur Klagemauer aus den USA. Auch der Tod eines Behinderten sorgt für Empörung.mehr...

Berlin. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen empört sich über antisemitische Proteste arabischer Gruppen in Berlin. „Ich finde es unerträglich, dass in Deutschland israelische Flaggen brennen“, sagte der CDU-Vize der Funke Mediengruppe. „Solche Ausbrüche von Hass dürfen nicht auf unseren Straßen zelebriert werden.“ Bei Demonstrationen arabischer Gruppen in Berlin waren israelische Flaggen verbrannt und antisemitische Parolen gerufen worden. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach sich in der „Bild am Sonntag“ für einen Antisemitismusbeauftragten des Bundes aus.mehr...

Ramallah/Washington. Die Palästinenser haben US-Äußerungen zurückgewiesen, denen zufolge die Klagemauer in Jerusalems Altstadt im Rahmen einer künftigen Friedensregelung Teil Israels bleiben wird.mehr...

Schlaglichter

18.12.2017

USA sehen Klagemauer als Teil Israels

Washington. Die USA sehen die Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem als Teil Israels unter einer etwaigen künftigen israelisch-palästinensischen Friedensvereinbarung. „Wir können uns keine Situation vorstellen, in der die Klagemauer kein Teil Israels wäre“. Das sagte ein hochrangiger US-Regierungsbeamter im Vorfeld einer Reise von Vizepräsident Mike Pence in die Region. Die Äußerung könnte die Empörung weiter verschärfen, die Präsident Donald Trump mit der jüngsten Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels bei den Palästinensern und in der arabischen Welt ausgelöst hat.mehr...

Tel Aviv. Nach den muslimischen Freitagsgebeten ist es wegen der Jerusalem-Krise am „Tag des Zorns“ erneut zu Konfrontationen im Heiligen Land gekommen. Zwei Palästinenser starben, rund 400 weitere wurden bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten durch scharfe Munition, Gummimantelgeschosse und Tränengas verletzt. Dies teilten das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza und der palästinensische Rettungsdienst Roter Halbmond mit. Von den Verletzten litt der größte Teil unter dem Kontakt mit Tränengas.mehr...

Tel Aviv. Ein Palästinenser ist bei Unruhen wegen der Jerusalem-Krise am Rande des Gazastreifens getötet worden. Der Mann habe bei Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten eine Schusswunde im Kopf erlitten, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Die israelische Armee hatte zuvor erklärt, dass rund 3500 Palästinenser am Rande des Küstengebietes Brandflaschen und Steine auf Soldaten geworfen hätten. Soldaten hätten gezielt auf Anführer geschossen.mehr...

Tel Aviv. US-Vizepräsident Mike Pence trifft auf seiner Nahost-Reise inmitten der Jerusalem-Krise nur israelische Politiker. Pence werde kommende Woche von Mittwoch bis Freitag in Israel sein, wie sein Büro mitteilte. Zuvor reist er nach Ägypten, danach nach Deutschland. Das Programm weist unter anderem ein Treffen mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Präsident Reuven Rivlin aus - aber keines mit palästinensischen Vertretern. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte zuvor ein Treffen mit Pence in Bethlehem abgelehnt.mehr...

Berlin. Der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff hat sich der Forderung nach einem generellen Verbot des öffentlichen Verbrennens ausländischer Flaggen in Deutschland angeschlossen. „Es ist antidemokratisch und kann im Fall Israels sogar sehr antisemitisch sein“, sagte der 62-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist etwas, das ich nicht in Europa und auf keinen Fall in Berlin sehen möchte.“ So etwas habe es bisher nur an Orten wie der iranischen Hauptstadt Teheran gegeben, „wo es keine Toleranz gibt“.mehr...

Berlin. Der israelische Botschafter in Deutschland hat die Entscheidung der Bundesregierung kritisiert, nicht wie die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. „Ja, das enttäuscht mich“, sagte Jeremy Issacharoff den Zeitungen der Funke Mediengruppe. US-Präsident Donald Trump habe nichts anderes getan, als die Realität in Jerusalem festzuhalten. Er halte einen friedlichen Ausgleich zwischen Israel und den Palästinensern nur für möglich, wenn Jerusalem als Hauptstadt anerkannt werde. Israel beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt.mehr...

Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Verbrennungen israelischer Flaggen auf Demonstrationen in Berlin scharf verurteilt. In einem Telefongespräch mit Israels Präsidenten Reuven Rivlin sprach Steinmeier von „zutiefst verstörenden Ausdrücken von Antisemitismus während einer Welle anti-israelischer Aktivitäten in Berlin im Laufe der vergangenen Woche“, das teilte Rivlins Büro in Jerusalem mit. „Solche Akte des Hasses und Rassismus' haben keinen Platz in Deutschland“, sagte Steinmeier demnach. In Berlin verurteilte das Abgeordnetenhaus Antisemitismus und Hass auf Israel.mehr...

Tel Aviv. Nach mehreren Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee die einzigen beiden, bereits streng kontrollierten Grenzübergänge in das Küstengebiet komplett geschlossen. Wann sie wieder geöffnet würden, sei unklar, sagte eine Sprecherin der Armee. Einer der Grenzübergänge dient der Einfuhr von Waren, über den anderen kommen Personen mit einer Einreisegenehmigung nach Israel. Ein führender palästinensischer Politiker verurteilte die Entscheidung scharf. Die Schließung verhindere die Einfuhr von Grundversorgungsmitteln für die Bevölkerung und die Wirtschaft.mehr...

Athen. In Athen haben rund 15 000 Menschen vor der Botschaft der Vereinigten Staaten gegen die Jerusalem-Entscheidung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump protestiert. Es handelte sich hauptsächlich um Mitglieder der kommunistischen Gewerkschaft PAME sowie Mitglieder von Organisationen der in Griechenland lebenden Palästinenser. Die Demonstranten trugen Fahnen der PAME-Gewerkschaft und Flaggen Palästinas. „Der Protest verlief friedlich“, sagte ein Polizeioffizier der Deutschen Presse-Agentur.mehr...

Tel Aviv/Washington. US-Vizepräsident Pence verschiebt seine Reise ins Heilige Land wegen der amerikanischen Innenpolitik. Israel reagiert auf weiteren Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Die Hamas ruft erneut zu einem „Freitag des Zorns“ auf.mehr...

Gaza/Tel Aviv. Nach neuen Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat Israels Luftwaffe drei Militäreinrichtungen der dort herrschenden radikal-islamischen Hamas bombardiert. In der Nacht seien Ziele beschossen worden, die zum Training und als Waffenlager dienten, teilte das israelische Militär mit. Israel habe insgesamt zehn Luftangriffe gegen Hamas-Ziele geflogen, hieß es aus Gaza. Die jüngste Runde der Gewalt ist die schwerste Eskalation zwischen Israel und der Hamas seit dem Gaza-Krieg im Jahre 2014.mehr...

Gaza. Militante Palästinenser im Gazastreifen haben erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Das Raketenabwehrsystem Eisenkuppel habe zwei Geschosse am Abend abgefangen, teilte die israelische Armee mit. Eine dritte vom Gazastreifen aus abgefeuerte Rakete sei auf offener Fläche gelandet. Niemand wurde verletzt. Das Raketenfeuer hat seit der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, zugenommen.mehr...

Hamburg. Die israelische Autorin findet Donald Trumps Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, „einseitig und empörend“. Sie fürchtet blutige Auseinandersetzungen.mehr...

Istanbul. Ein Sondergipfel islamischer Staaten hat als Reaktion auf das umstrittene Vorgehen der USA Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates anerkannt. „Wir verkünden, dass wir den Palästinenserstaat anerkennen, dessen Hauptstadt Ost-Jerusalem ist“, zitierte die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu aus der Erklärung des Gipfels der Organisation für Islamische Kooperation in Istanbul.mehr...

Istanbul. Ein Sondergipfel islamischer Staaten hat als Reaktion auf das umstrittene Vorgehen der USA Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates anerkannt. „Wir verkünden, dass wir den Palästinenserstaat anerkennen, dessen Hauptstadt Ost-Jerusalem ist“, zitierte die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu aus der Erklärung des Gipfels der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) am Mittwoch in Istanbul.mehr...

Istanbul. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat auf einem Sondergipfel islamischer Länder zur internationalen Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt eines Palästinenserstaates aufgerufen. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte, man werde die USA nicht mehr als Vermittler in Nahost akzeptieren. Erdogan hatte das eintägige Treffen als amtierender OIC-Präsident einberufen. Grund war die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Erdogan nannte Israel erneut einen „Terrorstaat“.mehr...

Istanbul. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat betont, ohne Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates werde es keinen Frieden und keine Stabilität in Nahost geben. Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen, verstoße gegen internationales Recht, sagte Abbas beim Sondergipfel der Organisation für Islamische Kooperation in Istanbul. Die ganze Welt stehe vereinigt gegen Trumps Entscheidung, sagte Abbas. Einberufen hat das Krisentreffen in Istanbul der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan.mehr...

Istanbul. Eine Woche nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA hat in Istanbul ein Sondergipfel der Organisation für Islamische Kooperation begonnen. Einberufen hat das Krisentreffen der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, der zu den schärfsten Kritikern der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump gehört. Vergangene Woche hatte Erdogan gesagt: „Auf diesem Gipfel werden wir die gesamte islamische Welt in Bewegung setzen.“ Nach türkischen Angaben nehmen Staats- oder Regierungschefs von mindestens 20 Ländern an dem Treffen teil.mehr...

Ramallah. Israel hat einen der ranghöchsten Anführer der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas im Westjordanland festgenommen. Hassan Jussef sei in seinem Haus bei Ramallah in Haft genommen worden, bestätigte eine israelische Militärsprecherin in Tel Aviv. Nach palästinensischen Medienberichten wurden bei Razzien weitere Hamas-Führer im Westjordanland festgenommen. Als Reaktion auf die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch die USA vor einer Woche hatte der Hamas-Führer Ismail Hanija zu einem neuen Aufstand aufgerufen. Er forderte auch Anschläge im Westjordanland.mehr...

Gaza. Die israelische Luftwaffe hat nach neuen Raketenangriffen militanter Palästinenser erneut ein Ziel im Gazastreifen beschossen. Im Süden des Palästinensergebiets am Mittelmeer sei in der Nacht eine Militäreinrichtung der radikal-islamischen Hamas bombardiert worden, teilte eine Armeesprecherin in Tel Aviv mit. Militante Palästinenser hatten nach Armeeangaben zuvor eine Rakete abgefeuert, die allerdings Israel nicht erreichte. Sie sei noch im Gazastreifen auf freiem Feld eingeschlagen.mehr...

Istanbul. Vor einer Woche hat US-Präsident Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Nun kontern islamische Staaten auf einem Gipfel, der Jerusalem zur Hauptstadt Palästinas erklärt. Gipfel-Gastgeber Erdogan nennt Israel ein Land, „das sich von Blut ernährt“.mehr...

Straßburg. Die Europäische Union bemüht sich um die Aufnahme neuer Nahost-Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sagte am Abend in Straßburg, es gebe keine Alternative zu einer Zwei-Staaten-Lösung. Die EU bemühe sich, den „entsprechenden internationalen Rahmen für die Aufnahme von direkten Verhandlungen“ zu schaffen. Mogherini sagte weiter, die EU wolle gerade angesichts der Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump eine noch aktivere Rolle spielen.mehr...

Schlaglichter

12.12.2017

Anti-Israel-Demonstration in Berlin

Berlin. Erneut haben in Berlin palästinensische und andere arabische Demonstranten gegen US-Präsident Donald Trump und Israel protestiert. Zu weiteren Zwischenfällen, etwa dem Verbrennen israelischer Fahnen, kam es am Hauptbahnhof aber zunächst nicht. Die Polizei hatte wie schon bei einer Demonstration am Sonntag Auflagen verhängt, nach denen jegliches Verbrennen von Gegenständen verboten ist. Die Proteste arabischer Gruppen wurden durch die von US-Präsident Donald Trump verkündete Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels ausgelöst.mehr...

Gaza. Zwei Palästinenser sind bei einer Explosion im nördlichen Gazastreifen getötet worden. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Palästinensische Medien berichteten, die israelische Luftwaffe habe die beiden militanten Palästinenser gezielt getötet. Die Männer seien auf einem Motorrad unterwegs gewesen. Die israelische Armee wies die Berichte zurück. Das palästinensische Gesundheitsministerium bestätigte den Tod der beiden Männer. Sie hätten dem Islamischen Dschihad angehörtmehr...

Berlin. Die Berliner Polizei will eine erneute Demonstration arabischer Gruppen am Nachmittag genau im Auge behalten und das Verbrennen israelischer Flaggen unterbinden. Eine der polizeilichen Auflagen für die Demonstration am Hauptbahnhof ist das Verbot des Verbrennens jeglicher Gegenstände. Das kündigte ein Polizeisprecher an. Die Demonstrationen richten sich gegen die von US-Präsident Donald Trump verkündete Anerkennung Jerusalems als alleinige Hauptstadt Israels.mehr...

Berlin. Die Fahne eines Staates anzuzünden, ist eine bewusste Provokation. Strafbar ist das aber nur in bestimmten Fällen. Dem Zentralrat der Juden ist das nicht genug. Wäre eine Gesetzesverschärfung sinnvoll?mehr...

Teheran. Im Streit um die US-Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt hat ein hochrangiger Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden palästinensischen Widerstandskämpfern die Hilfe des Irans angeboten. Dies teilte General Ghassem Sulejmani dem Kommandeur der palästinensischen Al-Qassam-Brigaden per Telefon mit, wie das IRGC-Webportal Sepahnews berichtet. Der Iran hatte die Entscheidung der USA zur Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt harsch kritisiert und mit Konsequenzen gedroht.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat die Verbrennung israelischer Fahnen bei Kundgebungen in Berlin scharf verurteilt. Kanzlerin Angela Merkel sprach von „gravierenden Ausschreitungen“ und sagte: „Der Staat muss mit allen Mitteln des Rechtsstaates dagegen einschreiten.“ Auch Innenminister Thomas de Maizière und Außenminister Sigmar Gabriel erklärten, solche Vorkommnisse seien nicht zu tolerieren. Der Zentralrat der Juden in Deutschland äußerte sich besorgt. Die Berliner Polizei will weitere pro-palästinensische Kundgebungen in den nächsten Tagen genau im Auge behalten.mehr...

Washington. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hat die umstrittene Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump am Sonntag in der TV-Sendung „Face the Nation“ verteidigt.mehr...

Jerusalem. Brennende Flaggen, Steinewerfer: Im Jerusalem-Streit lösen Bilder von Konfrontationen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten im Heiligen Land Sorge in Deutschland aus. Doch Deutsche in Jerusalem sagen: alles halb so schlimm.mehr...

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel und die CDU-Spitze haben das Verbrennen israelischer Fahnen bei Anti-Israel-Protesten in Berlin verurteilt. „Wir wenden uns gegen alle Formen von Antisemitismus und Fremdenhass“, sagte Merkel nach Sitzungen der CDU-Spitzengremien. Der CDU-Bundesvorstand verurteile einstimmig diese Verletzungen rechtsstaatlicher Grundsätze. Keinerlei Meinungsunterscheide - auch nicht über die Frage des Status von Jerusalem - rechtfertigten ein solches Vorgehen. Am Freitag waren bei einer pro-palästinensischen Demonstration am Brandenburger Tor israelische Flaggen verbrannt worden.mehr...

Berlin. Nach der US-Entscheidung zu Jerusalem gingen bei Demos in Berlin mehrere israelische Fahnen in Flammen auf. Die Bundesregierung will so etwas nicht dulden. Der Zentralrat der Juden fordert eine hartes Vorgehen gegen solche Zündler. Aber was haben sie zu befürchten?mehr...

Berlin. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat das Verbrennen israelischer Fahnen bei Anti-Israel-Protesten in Berlin scharf verurteilt. Deutschland sei „dem Staat Israel und allen Menschen jüdischen Glaubens in ganz besonderer Weise verbunden“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Wir akzeptieren nicht, wenn Juden oder der Staat Israel auf diese beschämende Weise beleidigt werden.“ Bei einer Demo, die sich gegen die von den USA verkündete Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels richtete, waren am Freitag am Brandenburger Tor israelische Flaggen verbrannt worden.mehr...

Paris. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht derzeit eine „ernsthafte Anstrengung“ der USA für Frieden im Nahen Osten. „Wir sollten dem Frieden eine Chance geben“, sagte Netanjahu bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris. „Indem wir Dinge zur historischen Wahrheit bringen, indem wir die Möglichkeit für neue Verhandlungen öffnen, für neue Initiativen.“ Der israelische Ministerpräsident wird am Montag bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel erwartet.mehr...

Berlin. Berlin wird nach den Worten des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller Antisemitismus und Rassismus auf Demonstrationen nicht dulden. Wer das hohe Gut der freien Meinungsäußerung dafür missbrauche und durch das Verbrennen von Fahnen Hass säe, könne nicht den Schutz des Demonstrationsrechts für sich in Anspruch nehmen, erklärte Müller zu den Protesten am Brandenburger Tor und in Neukölln gegen die Anerkennung von Jerusalem als israelische Hauptstadt. Die Polizei werde jede Demonstration auflösen, von der Straftaten ausgingen.mehr...

Gaza. Die für heute angekündigte Übergabe der Kontrolle des Gazastreifens an die gemäßigte Palästinenserbehörde verschiebt sich offenbar weiter. Die bisher dort herrschende Hamas verschob die Übergabe der Verantwortung für Steuern und Gebühren. Als Begründung hieß es, die Autonomiebehörde von Präsident Mahmud Abbas habe nicht wie vereinbart Gehälter von Hamas-Angestellten gezahlt. Das Gesundheitsministerium der Palästinenserbehörde teilte allerdings mit, mehr als 500 Fatah-Angestellte seien erstmals seit zehn Jahren wieder im Gazastreifen zur Arbeit gegangen.mehr...

Tel Aviv. Israels Armee hat einen weiteren Tunnel zerstört, der vom Gazastreifen auf israelisches Gebiet führte. Der unterirdische Gang sei von der radikal-islamischen Hamas gebaut worden und habe mehrere hundert Meter auf israelisches Territorium geführt, sagte ein Militärsprecher. Der Tunnel sei mithilfe eines neuen, hochmodernen Systems entdeckt worden. Bei der Zerstörung des Tunnels habe es keine Opfer gegeben, sagte der Armeesprecher. Man sehe den Bau als „schwere Verletzung der israelischen Souveränität“.mehr...

Beirut. Unweit der US-Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist es zu Demonstrationen und vereinzelter Gewalt gekommen. Die Proteste richteten sich gegen US-Präsident Donald Trump, der in einem umstrittenen Alleingang Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hatte. Protestierende warfen Steine und verbrannten Müll, wie auf TV-Bildern zu erkennen war. Ernsthafte Zusammenstöße mit dem Großaufgebot der Polizei gab es Augenzeugen zufolge zunächst nicht.mehr...

Tel Aviv. Vor einem Besuch in Paris und Brüssel hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Europa vorgeworfen, im Nahost-Konflikt mit zweierlei Maß zu messen. Er sei nicht bereit, Doppelmoral zu akzeptieren, sagte Netanjahu vor seiner Abreise. Zur europäischen Reaktion auf die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump sagte Netanjahu, er höre Stimmen, die Trumps historische Stellungnahme verurteilen, aber er habe keine Verurteilungen der Raketenangriffe auf Israel gehört.mehr...

Gaza/Tel Aviv. Der Jerusalem-Streit geht weiter: Aufgebrachte Palästinenser liefern sich heftige Zusammenstöße mit israelischen Sicherheitskräften. In Jerusalem kommt es erstmals seit Beginn der Krise zu einem Anschlag. Die US-Regierung wiegelt ab.mehr...

Kairo. Der Generalsekretär der Arabischen Liga sieht das Vertrauen in die USA als Vermittler im Nahost-Konflikt als gestört. Der umstrittene US-Entschluss zur Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt werfe „Fragen zu ihrer Rolle und ihrer Verpflichtung für die Stärkung von Stabilität und Frieden in der Region auf“, sagte Ahmed Abul Gheit bei einer Dringlichkeitssitzung des Staatenbundes in Kairo. Der Vorstoß von US-Präsident Donald Trump sei wegen seiner Konsequenzen gefährlich, so Gheit weiter.mehr...

Kairo. Die arabischen Länder haben ihre Kritik an Washington wegen der Jerusalem-Entscheidung bekräftigt - konnten sich aber nicht auf konkrete Gegenmaßnahmen einigen. Die Außenminister der Arabischen Liga bezeichneten die umstrittene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, als „hinfällig“. Generalsekretär Ahmed Abul Gheit rief alle dazu auf, Palästina als Staat anzuerkennen und Ost-Jerusalem als seine Hauptstadt. Seit der umstrittenen US-Entscheidung kommt es zu Unruhen.mehr...

Gaza. Der Generalsekretär der Arabischen Liga sieht das Vertrauen in die USA als Vermittler im Nahost-Konflikt als gestört. Der umstrittene US-Entschluss zur Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt werfe „Fragen zu ihrer Rolle und ihrer Verpflichtung für die Stärkung von Stabilität und Frieden in der Region auf“, sagte Ahmed Abul Gheit bei einer Dringlichkeitssitzung des Staatenbundes in Kairo. Seit der Entscheidung von US-Präsidnet Donald Trump kommt es im Heiligen Land zu Unruhen. Die Zahl der getöteten Palästinenser ist auf vier gestiegen.mehr...

Gaza. Nach israelischen Luftangriffen im Gazastreifen und Protesten im Heiligen Land gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA ist die Zahl der getöteten Palästinenser auf vier gestiegen. Das teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Im Westjordanland, in Ost-Jerusalem und im Gazastreifen kam es erneut zu Unruhen. Mindestens 170 Menschen wurden verletzt. Die Arabische Liga befasst sich in einer Dringlichkeitssitzung mit der umstrittenen Entscheidung von US-Präsident Donald Trump.mehr...

Kairo. Die Palästinenser wollen von den Staaten der Arabischen Liga bei deren Dringlichkeitssitzung in Kairo eine deutliche Reaktion auf die Jerusalem-Entscheidung der USA. Seine Delegation werde „die Araber und Muslime bitten, dringende Schritte gegen die Entscheidung Trumps einzuleiten“, sagte der palästinensische Außenminister Riad Malki vor dem Treffen der Staatengemeinschaft. Die Länder müssten den Entschluss des US-Präsidenten zurückweisen und die Rechte der Palästinenser schützen. Die Dringlichkeitssitzung der Außenminister soll am Abend beginnen.mehr...

Jerusalem. In den Palästinensergebieten ist es vereinzelt zu neuen Konfrontationen gekommen. In der Nähe von Bethlehem habe es Zusammenstöße zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Soldaten gegeben, berichteten israelische und palästinensische Medien. Dabei sollen mehrere Menschen verletzt worden sein. Seit Donnerstag sind bei Protesten und israelischen Luftangriffen im Gazastreifen insgesamt vier Palästinenser getötet und Hunderte verletzt worden.mehr...

Gaza. Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind laut palästinensischem Gesundheitsministerium zwei Menschen getötet worden. Als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Küstengebiet habe die israelische Luftwaffe vier Standorte der radikal-islamischen Hamas angegriffen, teilte die israelische Armee mit. Die Hamas hatte gestern die Palästinenser erneut zu einem Aufstand gegen Israel aufgerufen. Hintergrund ist die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.mehr...

Gaza/Tel Aviv. Der Protest im Jerusalem-Streit geht weiter: Hunderte Palästinenser liefern sich Zusammenstöße mit israelischen Sicherheitskräften. Es gibt Verletzte - und insgesamt vier Tote seit Freitag.mehr...

Jerusalem. Nach den gestrigen Unruhen im Heiligen Land mit zwei Toten und mehr als 700 Verletzten herrscht Sorge vor weiterer Gewalt. Tausende Palästinenser waren nach den Freitagsgebeten in Jerusalem, dem Westjordanland und dem Gazastreifen auf die Straßen gegangen. Sie protestierten gegen die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA. Dabei kam es zu zahlreichen Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften. Im Gazastreifen starben nach Medienberichten zwei Palästinenser.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Unruhen in Nahost nach seiner Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels zu „Ruhe und Mäßigung“ aufgerufen. Das sagte sein Sprecher an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, die Trump zu einer Veranstaltung nach Florida brachte. Der Präsident hoffe, dass die Stimmen der Toleranz die des Hasses übertönen. Außerdem strebe er weiter eine „dauerhafte Friedensvereinbarung zwischen Israelis und Palästinensern“ an. Bei den Unruhen war gestern ein Mann getötet worden. Hunderte Menschen wurden verletzt.mehr...

Jerusalem. Aufruhr im Heiligen Land: Nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA ist bei Unruhen in Jerusalem und den Palästinensergebieten ein Mann getötet worden. Mindestens 760 Menschen wurden verletzt. Am Abend schlug eine Rakete aus dem Gazastreifen in der Stadt Sderot im Süden Israels ein. Israel hatte zuvor einen Stützpunkt und ein Waffenlager der Hamas im Gazastreifen angegriffen. Im UN-Sicherheitsrat mussten die USA massive Kritik aller 14 anderen Mitglieder des Gremiums einstecken.mehr...

Gaza. Eine Rakete aus dem Gazastreifen ist am Abend in der Stadt Sderot im Süden Israels eingeschlagen. Genaue Informationen über mögliche Schäden gibt es noch nicht. Israel hatte zuvor einen Stützpunkt und ein Waffenlager der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen angegriffen. Nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA ist bei Unruhen in Jerusalem und den Palästinensergebieten ein Mann getötet worden. Mindestens 760 Menschen wurden verletzt.mehr...

Jerusalem. Aufruhr im Heiligen Land: Nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA ist bei Unruhen in Jerusalem und den Palästinensergebieten ein Mann getötet worden. Mindestens 760 Menschen wurden verletzt. Am Abend griff Israel einen Stützpunkt und ein Waffenlager der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen an. Zuvor hatte Israel nach Armeeangaben eine Rakete aus dem Küstengebiet abgefangen. Im UN-Sicherheitsrat mussten die USA massive Kritik aller 14 anderen Mitglieder des Gremiums einstecken.mehr...