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Peter Machura: Die Rückkehr zur Westfalia

LÜNEN Peter Machura trainiert ab der nächsten Saison die A-Jugend-Fußballer von Westfalia Wethmar. Der Coach, der bis zum Saisonende noch beim Lokalrivalen BW Alstedde an der Linie stehen wird, übernimmt das Amt von Bernd Völkering, der nach fünf Jahren als Trainer auf eigenen Wunsch im Sommer ausscheidet.

von Ruhr Nachrichten

, 11.03.2008

Die Station bei den Grün-Weißen wird damit Machuras erstes Engagement im Jugendbereich. "Ich wollte einfach etwas kürzer treten", erläutert der 54-Jährige, den vor allen Dingen reizt, dass die A-Jugend-Spiele im Kreis Lüdinghausen am Freitagabend ausgetragen werden.

"So habe ich am Sonntag mehr Zeit für mich und meine Familie." Als lockere Beschäftigungstherapie will Machura, der als aktiver Kicker in der 2. polnischen Liga am Ball war, seine Arbeit freilich nicht verstehen, sein sportlicher Ehrgeiz ist ungebrochen.

"Wir wollen natürlich den Erfolg", so der Coach, der die aktuelle A-Jugend des TuS bereits beobachtete. "Ich bin mir sicher, dass man aus dieser Mannschaft einiges herausholen kann, wobei wir den Kader bis zum Sommer noch gezielt verstärken wollen, um in der Spitze mitmischen zu können!"

Familiäre Atmosphäre

Der erfahrene Trainer, der beim Lüner SV als Verantwortlicher und als Co-Trainer (Landes- und Oberliga), bei Viktoria Derne und BW Alstedde arbeitete, freut sich außerdem auf ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Denn Mitte der 90er wirkte er für viereinhalb Jahre sehr erfolgreich bei der Westfalia und schaffte beinahe den Bezirksliga-Aufstieg. "Ich habe mich in Wethmar in der dort typischen familiären Atmosphäre immer sehr wohl gefühlt und kehre sehr gerne zurück!"

Machura soll eng und konzeptionell mit Senioren- Trainer Andreas Schneider ("Eine tolle Sache, dass sich Peter für uns entschieden hat!"), der zur Zeit übrigens neben der ersten Mannschaft auch noch die B-Junioren einmal pro Woche trainiert, zusammen arbeiten, um die Jugendlichen frühzeitig an den Seniorenbereich und dessen Anforderungen heranzuführen, sodass ein ständiger Austausch und schließlich ein fließender Übergang gewährleistet ist.

Neues Konzept

Der TuS Westfalia bastelt nach der Gründung des Fördervereins damit weiter an einer erfolgsorientierten Zukunft und hat mit der Verpflichtung des erfahrenen Trainers einen erneuten wichtigen Meilenstein gesetzt. "Wir werden unseren Kurs als Breitensportverein in der Zukunft etwas ändern und die individuellen Stärken extremer in den Mittelpunkt stellen und leistungsorientierter arbeiten", erklärt der Sportliche Leiter der Jugendabteilung Bernd Völkering.

Dieser Ausrichtung liegt ein klar strukturiertes Konzept zugrunde, das schon im F-Jugendbereich ansetzt und sowohl methodische als auch spieltechnische und taktische Inhalte vorgibt. "Dieses Konzept soll ausgebaut und ergänzt werden, um eine stetige Optimierung der Jugendarbeit zu garantieren", erklärt Völkering, der auch regelmäßige Fortbildungen und Schulungen der zur Zeit 35 ehrenamtlichen Trainer und Betreuer anstrebt.

Potenzial vorhanden

An Potenzial wird es den Grün-Weißen wie schon in der Vergangenheit sicher nicht mangeln, denn zur Zeit jagen in 17 gemeldeten Mannschaften im Rahmen des regulären Meisterschaftsbetriebs rund 290 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren dem runden Leder hinterher.

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