Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Peter Richarz: Nordkirchen? "Das ist kein Einzelfall"

KREISGEBIET Peter Richarz ist Geschäftsführer des Fußballkreises Dortmund. Wir haben uns mit ihm über den Kreisliga-Skandal um den FC Nordkirchen unterhalten - und er erzählt von seinen eigenen Erfahrungen und davon, dass er für harte Strafen gegenüber Schiedsrichtern ist.

von Von Tobias Weckenbrock

, 05.03.2008

Herr Richarz, ist Ihnen ein ähnlicher Fall schon einmal untergekommen?Richarz: Aber ja doch. Das ist wahrlich kein Einzelfall. Den Versuch gibt es öfter. Ich kenne den aktuellen Fall in seinen Einzelheiten nicht. Aber zu 99,9 Prozent bekommt der Vorstand des Fußballkreises Wind von der Sache.

Wie?Richarz: Auf den merkwürdigsten Wegen. Oftmals spielen die betreffenden Spieler eine oder zwei Wochen später gegen andere, die die Vorfälle miterlebt haben.

Wie bewerten Sie die Sperre gegen den Schiedsrichter?Richarz: Er hat gegen die Satzung verstoßen, also ist er zu bestrafen.

Und die gegen Herrn Bülskämper?Richarz: Das kann ich nicht bewerten.

Zurück zu Ihren Erfahrungen. Sie waren 20 Jahre Schiedsrichterobmann ...Richarz: ... und habe in der Zeit bestimmt zehn Fälle erlebt, in denen Feldverweise verschwiegen wurden.

Welche Urteile gab es damals?Richarz: Wir haben die Schiedsrichter aus der Vereinigung ausgeschlossen. Ein Schiedsrichter, der etwas falsches in den Bericht einträgt, ist nicht ehrlich. Und unehrliche Schiedsrichter brauchen wir nicht.

 

Lesen Sie jetzt