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Petra Schröer als SPD-Vorsitzende bestätigt

CAPELLE "Wir haben viel vor und wollen den Mitbewerbern heftig einheizen." Gewohnt kämpferisch zeigte sich die SPD-Vorsitzende Petra Schröer bei der Mitgliederversammlung im Heimathaus Capelle. Die 47-Jährige wurde einstimmig, wie der gesamte Vorstand, wiedergewählt.

von Von Theo Wolters

, 09.12.2007
Petra Schröer als SPD-Vorsitzende bestätigt

Petra Schröer.

Petra Schröer kündigte an, man werde sich weiter verstärkt für das Wohl der Bürger in der Schlossgemeinde einsetzen. "Wir wollen die gute Arbeit der letzten Monate fortsetzen." Sie appellierte an die Parteigenossen, verstärkt um neue Mitglieder zu werben.

"Wie alle Parteien hat auch die SPD in Nordkirchen mit einem Mitgliederschwund zu kämpfen." Deswegen sei es wichtig, interessierte Mitbürger immer wieder anzusprechen. "Wir freuen uns über jedes Zeichen, wenn jemand mitarbeiten will." Erfreut zeigte sich Petra Schröer über die jungen Mitglieder, die an der Versammlung im Heimathaus teilnahmen. So ist nun auch nicht nur der Jusosprecher Guido Spelsberg im Vorstand, sondern auch sein Stellvertreter Hendrik Kuhlmann.

In den nächsten Monaten wird die SPD wieder einige Veranstaltungen organisieren. "So wird es am internationalen Frauentag am 8. März ein politisches Frühstück für die Frauen geben", so die Vorsitzende. Zugesagt hätten bereits Bundestagsabgeordnete Angelica Schwall-Düren und Gleichstellungsbeauftragte der Nachbarstädte.

Einblicke in die Kreispolitik

Bei der traditionellen Versammlung zum Jahresende war diesmal der Landtagsabgeordnete André Stinka nicht vertreten. "Im Münsterland ist ein Staatsekretär unterwegs, sodass André leider absagen musste." So gab es keinen Bericht von der Landespolitik, doch Dietmar Bergmann, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, skizzierte einige Themen der Kreispolitik. "Themen der nächsten Monate werden der demographische Wandel und der Familienatlas sein."

Die SPD befasse sich schon seit Jahren mit dem demografischen Wandel, sei zunächst belächelt worden. "Nun haben alle gemerkt, dass dies auch ein Thema für den Kreis Coesfeld ist." Auch die Familienpolitik müsse in den Mittelpunkt gestellt werden. "Beim Familienatlas befindet sich der Kreis im letzten Drittel, dies muss sich ändern."

Zügig handelten die SPD-Mitglieder die Tagesordnung ab, tauschten sich anschließend bei einem gemeinsamen Abendessen über politische Themen aus.

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