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Petrik Sander neuer Trainer bei Jena

Jena (dpa) Petrik Sander ist neuer Trainer beim Fußball-Drittligisten FC Carl Zeiss Jena. Der 50 Jahre alte Coach wurde in einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Sander, der 2006 mit Energie Cottbus den Wiederaufstieg in die Bundesliga und dann sogar den kaum für möglich gehaltenen Ligaverbleib mit den Lausitzern schaffte, weiß um die schwierige Aufgabe beim Tabellen-Schlusslicht. «Leichte Aufgaben kann jeder erfüllen. Wir haben einen Berg Arbeit vor uns. Die gesteckten Ziel erreiche ich aber nicht alleine, sondern das schaffen wir nur gemeinsam. Es steckt viel Potenzial in der Mannschaft», sagte Sander, der einen Vertrag bis zum Ende dieser Saison erhielt. Schafft er mit seinem Team den Klassenerhalt, verlängert sich der Kontrakt automatisch um eine weitere Spielzeit.

Der gebürtige Quedlinburger, der seit einer Böllerrakete, die 2005 beim Spiel FC Erzgebirge Aue gegen FC Energie Cottbus in der 86. Minute neben Sander explodierte, einen Hörschaden am rechten Ohr hat, will das Glück erzwingen. «Jeder, der die letzten Spiele gesehen hat, weiß woran es krankt. Aus den gemachten Fehlern müssen jetzt die richtigen Schlüsse gezogen werden. Jena fehlte oft das Glück. Aber auch am Glück lässt sich arbeiten», betonte Sander, der früher als Spieler schon in Thüringen bei Motor Nordhausen kickte. Insgesamt absolvierte er 80 Spiele in der DDR-Oberliga (27 Tore).

Nach seiner Entlassung in Cottbus 2007 war Sander von 2008 bis 2009 beim Drittligisten VfR Aalen und dann zwei Jahre beim TuS Koblenz, ehe sich der Zweitligaabsteiger in der 3. Liga aus finanziellen Gründen zurückzog.

In Jena übernahm Sander das Amt von Interimscoach Lothar Kurbjuweit, nachdem Cheftrainer Heiko Weber am 30. Oktober zum zweiten Mal in seiner Karriere in Jena entlassen wurde. Weber hatte Jena 2006 als Coach in die 2. Liga geführt und musste dann ein Jahr später wegen Erfolglosigkeit gehen.

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