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Pfleger unter Mordverdacht: Spuren führen nach Waiblingen

Im Fall des unter Mordverdacht stehenden Hilfspflegers hat die Münchner Polizei bislang 26 Hinweise aus der Bevölkerung bekommen. Dabei gingen Informationen über acht konkrete Orte ein, an denen sich der 36-Jährige aufgehalten oder gearbeitet haben soll. Nach Angaben der Ermittler vom Mittwoch handelt es sich um die Städte Berlin, Hannover und Forchheim sowie Ortschaften in den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Traunstein, Kitzingen, Tuttlingen (Baden-Württemberg) und den Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen). Der Pfleger steht im Verdacht, einen 87-jährigen Pflegebedürftigen aus Ottobrunn im Landkreis München mit Insulin getötet zu haben. In vier weiteren Fällen wird geprüft, ob ihm versuchter Mord vorgeworfen werden kann. Dabei führen Spuren auch nach Waiblingen.

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München

, 07.03.2018
Pfleger unter Mordverdacht: Spuren führen nach Waiblingen

Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv

Der Mann aus Polen war in ganz Deutschland im Einsatz. Mit einer bundesweiten Fahndung wollen die Ermittler herausfinden, wo genau er noch beschäftigt war. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Die Mordkommission in München fing an zu graben und stieß auf weitere Fälle, die ihnen merkwürdig vorkamen. In Waiblingen, in Mülheim an der Ruhr, in Weilheim und Aresing in Oberbayern kamen Pflegebedürftige ins Krankenhaus, während sie von dem Mann betreut wurden.

Auch die Essener Polizei ermittelt inzwischen. Der Hilfspfleger könnte auch für einen Todesfall in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) verantwortlich sein. Im vergangenen Sommer kam in dort ein alter Mann, den er betreut hatte, ins Krankenhaus. Der Mann starb zwei Monate später. Jetzt sollen die genauen Umstände geklärt werden.