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Philosophischer Pfad in Ruheinseln

NORDKIRCHEN Durch lichtdurchflutete Alleen flanieren, die Schönheiten der Natur genießen und sich Ruhe und Entspannung unter dem Blätterdach von Schatten spendenden Bäumen gönnen: All dies könnte in Zukunft Wirklichkeit werden. Nämlich dann, wenn die Gemeinde Nordkirchen Berücksichtigung beim Landesprogramm „Erlebnis.NRW“ erfährt.

von Von Malte Woesmann

, 15.01.2008
Philosophischer Pfad in Ruheinseln

Die Oranienburg im Schlosspark.

Bekanntlich wird sich Nordkirchen gemeinsam mit der Gemeinde Ascheberg mit dem Projekt „Erlebte Natur- und Kulturlandschaft in der Schlösserachse Nordkirchen und Westerwinkel“ bewerben.

Förderantrag ist in Arbeit

Verschiedene Beteiligte arbeiten bereits seit mehreren Wochen daran, einen Förderantrag für Maßnahmen in diesem Naturschutzgebiet zu erarbeiten. Bereits jetzt schon sind aber einige Bausteine bekannt, die, wenn die Gemeinden den Zuschlag erhalten, die Attraktivität der Schlösserachse weiter steigern sollen.

So sind zum Beispiel verschiedenen Erlebnisschwerpunkte denkbar. Eine könnte ein Baumkronenpfad bzw. eine Aussichtsplattform über den Baumwipfel im Schlosspark sein. Freiland Kunstausstellungen im Schlosspark wären weiterhin denkbar. Ein akustischer Rundgang soll zudem nicht nur die Augen, sondern auch die Ohren anregen. Für die kleinen Besucher könnte ein Baumhaus oder Naturspielplatz gebaut werden.

Nach so viel Erlebnis ruft der Körper natürlich nach Entspannung. Auch dies wird in dem Projekt berücksichtigt. Wanderliegen im Wald an einsamen Punkten mit Blick unter das Blätterdach laden so zum Verweilen ein. In Ruheinseln ist weiterhin ein philosophischer Pfad denkbar.

Auswahl der Projekte durch eine Jury

Die Anlage von weiteren Naturschutzmaßnahmen wie die Pflanzung von Hecken und Obstbaumreihen gegebenenfalls als Ergänzung zu den Hochzeitsbäumen im Schloss wird hier aufgeführt. Bis Ende Januar müssen die Projektunterlagen eingereicht werden. Die Skizzen werden dann geprüft und der Bezirksregierung Münster zugesandt.

Die Auswahl der Projekt erfolgt später durch eine Jury. Erst wenn sich die Projektskizze Westerwinkel/Nordkirchen als grundsätzlich förderwürdig erweist, folgt das förmliche Antrags- und Bewilligungsverfahren.

Über das Projekt Schlösserachse Nordkirchen/Westerwinkel berät auch der Ausschuss für Fremdenverkehr, Wirtschaftsförderung und Soziales in seiner nächsten Sitzung am Dienstag (29.) um 17.30 Uhr im Bürgerhaus.

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