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Plaketten werden schon knapp

NORDKIRCHEN Autofahrer aus der Schlossgemeinde, die beruflich nach Dortmund oder Köln pendeln, müssen künftig nicht nur die Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten. Auch an die neu eingeführten Umweltzonen ist zu denken. Das Stichwort in diesem Zusammenhang heißt Feinstaubplakette.

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Plaketten werden schon knapp

Kfz-Meister Jörg Weber (l.) bringt eine Feinstaubplakette am Wagen von Manfred Hörter an - wie die meisten Autofahrer erhält auch er einen grünen Aufkleber.

Die ist in Köln seit dem 1. Januar Pflicht. Zumindest, wenn man die so genannte Umweltzone in der Innenstadt befahren will. Gleiches gilt für Berlin und Hannover, und auch Dortmund führt ab dem 12. Januar eine erste Umweltzone ein. Wenn auch nur eine sehr kleine: Die Durchfahrtsbeschränkung gilt für ein 300 Meter langes Teilstück der Brackeler Straße zwischen Spähenfelde und Borsigplatz.

Plaketten knappZu bekommen sind die grünen, gelben und roten Aufkleber bei allen Werkstätten, die zur Abgasuntersuchung berechtigt sind. Zum Beispiel für fünf Euro beim Autohaus Thygs in Capelle. „Am Mittwoch hat bei uns ein richtiger Boom eingesetzt. Es waren etliche Leute da, die jetzt noch Urlaub haben und danach auf die Plakette angewiesen sind“, erzählt Barbara Thygs. Da praktisch alle Benziner mit geregeltem Katalysator eine grüne Plakette erhalten, wurden diese schnell knapp. „Wir haben schon nachbestellt und erhalten nächste Woche neue“, sagt Barbara Thygs. Ähnliches wissen ihre Kollegen Anneliese Thygs vom Bosch-Service in Nordkirchen und Friedhelm Quante vom 1a-Autoservice Südkirchen zu berichten. Während in Capelle auch schon rote und gelbe Plaketten verteilt wurden, seien in Nordkirchen bislang nur grüne geklebt worden.

Nur mit Katalysator Eine Verweigerung der Plakette – diese betrifft alte Dieselfahrzeuge ohne Rußpartikelfilter und Benziner ohne geregelten Katalysator – war in allen drei Ortsteilen noch nicht zu vermelden.

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