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Unfall mit Hubsteiger in Nordkirchen

Polizei ermittelt nach Hubsteiger-Unfall nicht

Nordkirchen Bei dem Versuch, ein Dach am Mauritiusplatz zu reparieren, ist ein Nordkirchener am Dienstagmittag schwer verletzt worden. Die Polizei wird nach dem Unfall aber nicht ermitteln.

Polizei ermittelt nach Hubsteiger-Unfall nicht

Auch am Dienstagnachmittag lag der Hubsteiger noch auf dem Mauritiusplatz auf der Seite. Die Polizei kann noch keine Aussage zur Unfallursache machen.

Update: 9.Mai., 15.48 Uhr:

Anlass, ein Fremdverschulden zu vermuten oder einen technischen Fehler beim Hubsteiger, gebe es nicht. Das hat am Mittwoch Britta Venker, Sprecherin der Kreispolizeibehörde Coesfeld, auf Nachfrage mitgeteilt.

„Wir führen kein Ermittlungsverfahren durch“, stellt die Polizeipressesprecherin klar. Allerdings hätten die Polizeibeamten, die am Dienstag zum Kirchplatz geeilt waren, eine genaue Bestandsaufnahme vor Ort gemacht: „Für alle Fälle.“

Die Polizei bleibt dabei: „Es war kein Arbeitsunfall.“ Arbeitsunfälle sind laut Bundesministerium für Arbeit „die Unfälle, die versicherte Personen infolge einer versicherten Tätigkeit erleiden“. Zeugen, die den lebensgefährlichen Sturz beobachtet hätten, gab es nicht, wie Venker sagt. Zwar sei das Unfallopfer zusammen mit einem weiteren Mann tätig gewesen, „der war aber nicht da, als es passierte“. Der Mann sei lebensbedrohlich verletzt worden.


Ursprungsmeldung, vom 8. Mai:

Bei einem Unfall mit einem Hubsteiger ist am Dienstag ein Mann aus Nordkirchen schwer verletzt worden. Wie die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Coesfeld auf Anfrage mitteilt, habe der Mann am Mauritiusplatz gerade an einem Dach gearbeitet, als der Hubsteiger umstürzte.

Zehn bis zwölf Meter tief sei der Mann dabei gefallen. Der Hubsteiger wurde laut Polizei privat ausgeliehen, um einen Arbeitsunfall habe es sich nicht gehandelt. Der Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zur Unfallursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

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