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Polizei erschießt Therapiehund: Kein Schadenersatz

Düsseldorf. Für einen von der Polizei erschossenen Therapiehund muss das Land Nordrhein-Westfalen keinen Schadenersatz bezahlen. Das hat das Landgericht in Düsseldorf am Dienstag entschieden (Az.: 2b O 231/16). Ein Autobahnpolizist hatte Hündin „Piper“ vor viereinhalb Jahren nach einem Unfall auf der A 3 erschossen. Der 60-jährige Halter hatte daraufhin das Land auf 2000 Euro Schadenersatz verklagt.

Polizei erschießt Therapiehund: Kein Schadenersatz

Das Wappen des Landes NRW und der Schriftzug „Landgericht Düsseldorf“. Foto: Marius Becker/Archiv

Das Tier war damals ausgebüxt, war bei Dinslaken auf die stark befahrene Autobahn A 3 gelaufen, angefahren und verletzt worden. Der Kläger habe seine Aufsichtspflicht verletzt, so das Gericht. Der Beamte habe das Tier erschießen müssen um zu verhindern, dass die Hündin erneut auf die Autobahn läuft und andere gefährdet.

Der Hundehalter hatte behauptet, „Piper“ sei nach dem Verkehrsunfall unnötig und rechtswidrig erschossen worden. Die Hündin habe gerade zehn Welpen geboren gehabt, als sie ausgebüxt war. Nach Aussage des Autofahrers, der das Tier angefahren hatte, habe „Piper“ nach dem Unfall „ganz ruhig“ am Straßenrand gesessen.

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