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Preisschildchen umgeklebt - Bewährungsstrafe für Hausfrau

Wegen des Abknibbelns und Umklebens von Preisschildchen ist eine 62 Jahre alte Hausfrau zu einem Monat Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Bonn befand sie der Urkundenfälschung für schuldig. Die Angeklagte hatte in einem Baumarkt kurzerhand das Original-Etikett auf einem Wein-Kapselschneider über 10,99 Euro mit einem Sonderpreis von zwei Euro überklebt. Den selbst gemachten Dumpingpreis zahlte sie schließlich an der Kasse.

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Bonn

, 09.03.2018
Preisschildchen umgeklebt - Bewährungsstrafe für Hausfrau

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv

Ein Detektiv hatte die gelernte Anwaltsgehilfin bei der Manipulation jedoch beobachtet und auf dem Parkplatz gestellt. Die Angeklagte ist nicht das erste Mal mit dem Umetikettieren von Waren aufgeflogen: Bereits zwei Mal wurde sie deswegen zu Geldstrafen über 2000 Euro verurteilt. Eine erneute Geldstrafe, so die Strafrichterin, kam bei der Wiederholungstäterin nicht mehr in Frage. Als Bewährungsauflage muss sie jetzt 300 Euro in Raten an den Verein „Ärzte ohne Grenzen“ zahlen. Und falls sie in den nächsten zwei Jahren rückfällig werden sollte, muss sie die Haftstrafe auch antreten.