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Probleme mit Pat und Patachon: "Einer lang, einer quirlig"

KREISGEBIET Magere Ausbeute für die Fußball-Bezirksligisten. SV Herbern und VfL Senden verloren, Union Lüdinghausen und der SV Südkirchen spielten Unentschieden. Jedoch kletterte der SVS mit seinem Punktgewinn auf den zwölften Tabellenplatz. Ein (manchmal auch launiger) Rückblick.

von Von Dominik Gumprich und Marc Stommer

, 22.10.2007
Probleme mit Pat und Patachon: "Einer lang, einer quirlig"

Der SV Südkirchen kam zu Hause nicht über ein 1:1 gegen den SV Brackel hinaus: "Wir können uns bei Thomas Gebhardt im Tor bedanken. In den letzten 20 Minuten hat er einige Dinger rausgefischt", lobt SVS-Coach Michael Kinne seinen Keeper.

Die Truppe von Thorsten Grote und Michael Kinne arbeitet sich so langsam aus dem Tabellenkeller. Allerdings trennen die Plätze 15 bis neun nur zwei Punkte. Hinzu kommt, dass die direkten Kontrahenten auf einen Nicht-Abstiegsplatz, die Chancen haben am Sonntag zu punkten. Die Südkirchener haben spielfrei. Coach Michael Kinne: "Ich hoffe am Sonntag spielen alle für uns."

Auch Union Lüdinghausen konnte gegen das Kellerkind VfL Reken nur einen Punkt mitnehmen. Trainer Uli Leifken: "Unterm Strich muss man mit dem Unentschieden leben. Es war eine unserer schlechteren Saisonleistungen." Leifken weiter: "Wir sind erst durch den Rückstand wach geworden. Im ganzen haben wir uns aber viel zu wenig Chancen erspielt." Dennoch bläst niemand Trübsal bei der Union, schließlich belegen sie einen hervorragenden dritten Platz, mit nur zwei Zählern Rückstand auf den Tabellenzweiten aus Borken.

Der VfL Senden verlor am Wochenende zum fünften Mal in Serie und steht folgerichtig auf dem vorletzten Tabellenplatz. Coach Wolfgang Leifken hat auch schon die Ursachen ausgemacht: "Einige Spieler haben sich noch nicht auf die Bezirksliga eingestellt. Bei manchen fehlt die Handlungsschnelligkeit, um in dieser Liga zu bestehen." Für die nächsten Spiele kündigt Leifken "neun Punkte" an, um unten "raus zu kommen."

Gegen Vorwärts Epe musste der Trainer nach dem Führungstreffer Epes "Auflösungserscheinungen" seiner Mannschaft mit ansehen. Leifken: "Das wird diese Saison ein reines Geduldspiel."

Geduld mussten auch die Zuschauer am Sonntag beim SV Herbern mitbringen. Denn beim 0:1 gegen den TuS Freckenhorst gab es nicht viele Torchancen für den Gastgeber zu bestaunen. Das lag aber nicht an einer schlechten Vorstellung. Herbern spielte in einer Partie auf oberem Bezirksliga-Niveau zumindest in puncto Tempo und Einsatz gut mit. Aber der TuS legte eben den stärkeren Auftritt hin. "Das war mit die stärkste Mannschaft, die ich in dieser Saison gesehen habe", so Trainer Ralf Dreier.

Taktisch gut aufgestellt und diszipliniert ließ der Gegner die Offensivabteilung des SVH nicht zur Entfaltung kommen. Und mit dem Sturm-Duo Hartmeyer/Fröhlich verfügt der TuS über eines der besten der Liga. "Die sind wie 'Pat und Patachon'. Der eine ist lang und körperlich stark, der andere quirlig und schnell", meinte Dreier.

Auf einen etatmäßigen Stürmer muss Herbern in der kommenden Saison wohl verzichten: Im aktuellen Stadionheft gibt Peter Lassak - beruflich stark eingespannt - seinen Abschied nach dieser Spielzeit bekannt. Seine bisherige Bilanz für den SVH in zwölf Senioren-Jahren: Über 300 Meisterschaftsspiele mit 159 Toren.

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