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Schwarzer Slip lag mitten im Busch

RAESFELD Etwa 240 Raesfelder Bürger beteiligten sich am Samstagmorgen an der Aktion "Saubere Landschaft"

von Von Helmut Scheffler

, 09.03.2008
Schwarzer Slip lag mitten im Busch

<p>Am Ende der mehrstündigen Sammlung von Müll in der freien Landschaft wurden die Teilnehmer an der Aktion "Saubere Landschaft" im neuen Raesfelder Feuerwehrgerätehaus mit Suppe, Getränken und Brötchen beköstigt. : Scheffler</p>

Die Aktion wurde von der Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit der Heimatvereinsvorsitzenden Maria Leister vorbereitet und durchgeführt. Ein Großteil der Sammler kam zum Parkplatz hinter dem Rathaus, um von der Verwaltungsmitarbeiterin Rita Flück und von Heiner Langenberg Handschuhe, Mülltüten und einen Wegeplan mit dem eingezeichneten Sammelrevier in Empfang zu nehmen. Die Erler starteten zur selben Zeit am Feuerwehrgerätehaus.

Schwarzer Slip

Raesfelds Schützenkönig Dieter Brinkmann begleitete Offiziere und Vorstand beim Müllsammeln. Neben Flaschen und Büchsen fanden die Schützen ein Bettkissen, und Hauptmann Martin Stenkamp ließ die Schützen und die Königstochter Sabine herzhaft lachen, als er mit einem gefundenen schwarzen Slip zurückkehrte.

Ein ganzes Bett entdeckten die Sammler vom Schäferhundeverein Erle in einem Busch, als sie das Revier zwischen B 224 und altem NatoGelände systematisch absuchten. Mit Elektroschrott kehrten Erler Wehrleute und sechs in Erle wohnende Mitglieder der Jugendfeuerwehr Raesfeld aus ihrem Sammelrevier an der Marienthaler Straße zurück. Vier Erwachsene und sieben Kinder der Nachbarschaft Timpen sammelten zwischen Rhader Straße und B 224 jede Menge Fastfood-Verpackungen und sogar einen Kanister mit Säure. Tapfer tippelte der dreijährige Simon Grömping neben den großen Sammlern her.

Suppe und Brötchen

Busunternehmer Brömmel brachte die Erler Sammler zur Mittagszeit zum neuen Feuerwehrgerätehaus, wo sich die Teilnehmer kostenlos stärken konnten, da die Gemeinde Getränke und Suppe zur Verfügung stellte und Biobauer Hermann Leiers kostenlos Brötchen beisteuerte. An langen Tischen sitzend, blieb beim Essen Zeit, mit Sammlern vom Roten Kreuz und mehrerer politischer Parteien ebenso über gefundenen Unrat zu plaudern wie mit den Vereinsvertretern, die in beide großen Sammelcontainer ihre unschönen Mitbringsel warfen. Das Sammelgut wird seitens der Gemeinde i ordnungsgemäß entsorgt.