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Fußball: Eintracht Ahaus

Rainer Pomberg ist zurückgetreten

AHAUS Unruhige Zeiten bei Eintracht Ahaus. Mit Geschäftsführer Rainer Pomberg hat ein Mann sein Amt zur Verfügung gestellt, der den Verein in den vergangenen Jahren geprägt hat.

Rainer Pomberg ist zurückgetreten

Aus dem Eintracht-Vorstand hat sich Rainer Pomberg, hier beim Eintracht-Pokal 2016, zurückgezogen. Foto: Sascha Keirat

Pomberg hatte seinen Rücktritt vereinsintern bereits Ende Oktober kommuniziert, öffentlich wurde die Personalie erst jetzt. Für seine Entscheidung führt der 46-Jährige persönliche Gründe an. „In der Vergangenheit sind Dinge vorgefallen, durch die es für mich keinen Sinn mehr gemacht hat, weiterhin im Vorstand des Vereins zu arbeiten“, erklärte Pomberg im Gespräch mit unserer Zeitung. Näher wollte er sich zu seinen Beweggründen nicht äußern.

Pomberg hat sich also nach 18 Jahren aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Der bisherige 2. Geschäftsführer, Joachim Geerdes, hat dessen Aufgaben nun kommissarisch übernommen. Zur Verfügung steht Pomberg dem Verein jedoch weiterhin beim Projekt Kabinenumbau, das er federführend betreut und das etwa Ende Februar 2018 abgeschlossen sein soll.

„Wir bedauern, dass Rainer sich so entschieden hat, sind aber froh, dass er uns als guter Freund weiter mit Rat und Tat zur Seite steht“, sagt Joachim Geerdes. Der Vorstand der Eintracht werde sich im Januar zusammenfinden, um die Zukunft zu planen.

Vorstopper und Libero

Rainer Pomberg war vielen Fußballern in der Region unter anderem als Organisator des jährlichen Turniers um den Eintracht-Pokal bekannt. In den vergangenen 18 Jahren schaffte er es immer wieder, attraktive Teilnehmer wie den SuS Stadtlohn, die SpVgg Vreden oder den 1. FC Bocholt für das Turnier zu gewinnen. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer hatte Pomberg im vergangenen halben Jahr nach dem Tod des Kassierers Theo Hartmann auch dessen Aufgaben übernommen.

Als Spieler war Pomberg von seinem 7. bis zum 29. Lebensjahr als Spieler aktiv, zunächst als Vorstopper, nach dem Abgang von Walter Rudophi als Libero.

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