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Rauschgiftversand per Post

10.07.2018
Rauschgiftversand per Post

Ein Teil der Drogen, die die Polizei bei einer Bande in Enschede gefunden hatpolizei münster

Vreden. Wer mit Drogen über die Grenze fährt, geht ein hohes Risiko ein. Denn das ist natürlich verboten. Stattdessen bestellen jetzt immer mehr Leute Drogen im Internet. Dort gibt es einen Bereich, in dem Nutzer vollkommen anonym unterwegs sind. Deswegen wird das sogenannte Darknet oft für illegale Geschäfte genutzt. Banden aus dem Ausland bieten zum Beispiel Drogen zum Kauf an. Ein Kurier bringt die Päckchen dann über die Grenze und schmeißt sie in Deutschland in einen Briefkasten. Per Post kommen die Drogen dann bei dem Konsumenten an. Manchmal geht aber etwas schief und die Polizei erwischt die Kuriere oder findet die Päckchen. Auch in Vreden kommt das im Moment häufiger vor und erst im Juni hat die Polizei in Enschede in den Niederlanden eine Bande festgenommen. Ein Jahr lang haben die Ermittler dafür die Bestellungen im Internet verfolgt und später bei den Leuten, die die Drogen bestellt haben, geklingelt. Denn auch wer nicht selbst über die Grenze fährt macht sich beim Bestellen der Drogen strafbar. Manchmal sind die Ermittlungen aber schwierig für die Polizei. Das Briefgeheimnis besagt nämlich, dass niemand die Post für jemand anderen öffnen darf – auch nicht die Polizei. Deswegen muss das ein Richter anordnen.