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Rechtsstreit um Tagebau Hambach: BUND will nächste Instanz

Düsseldorf. Der Bund für Umwelt und Naturschutz will gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Köln zum umstrittenen Braunkohletagebau Hambach vorgehen. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen stellte nach eigenen Angaben am Dienstag einen Antrag auf Berufung gegen ein Urteil vom November. Die Umweltschützer waren mit ihrer Klage gegen den Rahmenbetriebsplan für die Jahre 2020 bis 2030 und den Hauptbetriebsplan bis 2017 in erster Instanz gescheitert. Bei Zulassung der Berufung müsste das Oberverwaltungsgericht Münster über die Klage entscheiden.

Rechtsstreit um Tagebau Hambach: BUND will nächste Instanz

Mit Bergbaugerät wird im Tagebau Hambach gearbeitet. Foto: Federico Gambarini/Archiv

In dem Rechtsstreit geht es vor allem um die Frage, ob der Hambacher Wald nach europäischen Kriterien schutzwürdig ist. Die Bezirksregierung Arnsberg will bis Ende März entscheiden, wie es mit dem umstrittenen Braunkohletagebau Hambach weitergeht. RWE Power hatte seinen Antrag zum Hauptbetriebsplan 2018 bis 2020 für den umstrittenen Braunkohletagebau eingereicht, über den die Bergbaubehörde bis Ende März entscheiden will.

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