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Reedereien verzichten auf Plastikstrohhalme

Oslo. Plastikmüll ist eines der großen globalen Umweltprobleme. Die Belastung ist auf dem Meer ganz besonders offensichtlich. Zwei Reedereien wollen die Verwendung von Plastik an Bord jetzt reduzieren.

Reedereien verzichten auf Plastikstrohhalme

Nirgends ist die Verschmutzung durch Plastik offensichtlicher als auf dem Meer. Hurtigruten will auf einige Artikel aus Plastik jetzt verzichten. Foto: Kathrin Dorscheid

Zwei Kreuzfahrtreedereien wollen die Menge an Plastikabfällen an Bord reduzieren. Hurtigruten hat angekündigt, ab dem 2. Juli auf allen Schiffen auf Strohhalme, Rührstäbchen, Becher und weitere Artikel aus Plastik zu verzichten.

„Wir sind täglich Zeuge der Plastikverschmutzung und müssen jetzt handeln“, so Hurtigruten-Chef Daniel Skjeldam. Auch Royal Caribbean will auf seinem neuen Kreuzfahrtschiff „Symphony of the Seas“ auf Plastikstrohhalme und Rührstäbchen verzichten. Während bei Hurtigruten stattdessen Strohhalme aus Metall zum Einsatz kommen sollen, setzt Royal Caribbean auf Modelle aus Papier.

Tui Cruises bietet Plastikstrohhalme seit 2016 nicht mehr standardmäßig zu jedem Getränk an, sondern nur nur noch zu Cocktails und Longdrinks sowie auf Wunsch.

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