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Fußball: Interview mit SuS-Coach Rob Reekers

Reekers: Ich gehe mit einem guten Gefühl

STADTLOHN Zum vorerst letzten Mal steht Rob Reekers am Sonntag im Westfalenliga-Gastspiel beim TuS Hiltrup an der Seitenlinie des SuS Stadtlohn. Wir sprachen mit dem Trainer über eine turbulente Spielzeit und seine neue Aufgabe in Vreden.

Reekers: Ich gehe mit einem guten Gefühl

Rob Reekers, hier während des Kreispokalfinals, steht am Sonntag letztmals an der SuS-Seitenlinie. Foto: Sascha Keirat

Als Fußballprofi und Trainer haben Sie schon jede Menge erlebt. War diese turbulente Saison mit dem SuS für Sie dennoch besonders?
Ja, aber in einer anderen Richtung als erwartet. Ich habe im Herbst unter anderen Voraussetzungen angefangen – wie sich die Lage im Winter dann verändert hat (Etatkürzung für die Fußballabteilung, d. Red.), war natürlich enttäuschend. Auf jeden Fall habe ich eine Menge dazugelernt.

Mit welchem Gefühl verlassen Sie den Verein jetzt?
Ich gehe mit einem guten Gefühl, denn meine Mannschaft hat die Saison trotz der schwierigen Umstände vernünftig zu Ende gespielt. Alle haben zusammengehalten und die erfahrenen Spieler haben die Jungen, die im Winter neu dazugekommen sind, super unterstützt. Dass alle noch eine gemeinsame Abschlussfahrt machen, zeigt ja auch, dass es in der Mannschaft stimmt. Sicher hätten wir mehr Punkte holen können, aber auf der anderen Seite hätte auch alles zusammenbrechen können.

Was erwarten Sie im letzten Saisonspiel am Sonntag beim TuS Hiltrup?
Naja, das wird wohl eher ein Sommerkick, zumal es ja sehr heiß werden woll. Für beide Mannschaften geht es um nichts mehr, aber ich hoffe, dass wir noch mal alles raushauen und ein gutes Spiel zeigen werden.

Ab 1. Juli stehen Sie dann bei der SpVgg Vreden in der Verantwortung. Wie beurteilen Sie die Saison Ihres neuen Klubs?
Sicher haben sie eine starke Hinrunde gespielt, in der Rückrunde aber zu wenig Punkte geholt, um ganz oben anzugreifen. Woran das lag, kann und will ich nicht beurteilen.

Was erwarten Sie sich von der Saison mit der SpVgg – kann das neuformierte Team wieder oben in der Westfalenliga mitspielen?
Acht oder neun Spieler verlassen den Verein und genauso viele kommen neu dazu. Ich hoffe, dass wir schnell als Team zusammenwachsen und sportlich etwas reißen können. Mir war es wichtig, dass wir die Mannschaft so zusammenstellen, dass die besten Spieler aus dem Umkreis in Vreden spielen. Dass nun sechs Leute aus Stadtlohn kommen, sieht vielleicht komisch aus, aber sie gehören nun mal zu den besten und wohnen alle – bis auf Sören Stauder – nicht weiter als 20 Kilometer weg von Vreden. Ich finde, dass wir eine gute Mischung gefunden haben.

Wann starten Sie denn in die Vorbereitung?
Am 1. Juli machen wir einen Kennenlerntag, am 2. starten wir dann mit dem Training.

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