Reker: Ehrenamtliche Kommunalpolitiker nicht zeitgemäß

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hält vollamtliche Kommunalpolitiker in großen Metropolen für erforderlich. „Ich würde mir wünschen, dass wir ein professionelles Parlament hätten. Die ehrenamtlichen Kommunal-Politiker haben meine höchste Bewunderung; aber ich habe Zweifel, ob es noch zeitgemäß ist, eine Millionenstadt mit einem 4,5-Milliarden-Etat nur im Ehrenamt zu gestalten“, sagte Reker der „Bild“-Zeitung (Samstag, Kölner Ausgabe).

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Köln

, 23.12.2017, 11:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist zu sehen. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist zu sehen. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Die Oberbürgermeisterin hält auch eine Änderung der Gemeindeordnung für sinnvoll. „Wir arbeiten ein riesiges Volumen ab – mit einer Gemeindeordnung, die auch für eine 30 000-Seelen-Kommune gilt. Das ist auch eine Rahmenbedingung, die uns schwächt.“ Ins Detail ging Reker nicht.

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