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„Rheingold“-Kunst von Helge Achenbach wird versteigert

Köln/Düsseldorf. Der größte Teil des Besitzes des verurteilten Kunstberaters Helge Achenbach ist gepfändet und versteigert. Zum Abschluss kommt das „Rheingold“ unter den Hammer. Es ist tatsächlich ein Schatz.

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„Rheingold“-Kunst von Helge Achenbach wird versteigert

Das Auktionshaus Van Ham fotografiert in Köln (Nordrhein-Westfalen). Foto: Oliver Berg/Archiv

Die letzten Kunstobjekte aus dem einstigen Besitz des verurteilten Kunstberaters Helge Achenbach kommen unter den Hammer. In Köln wird am Mittwoch Achenbachs ehemaliger Anteil an der renommierten Sammlung „Rheingold“ versteigert. Es handelt sich um fast 70 Arbeiten, darunter Werke von Wolfgang Tillmans, Thomas Struth und Candida Höfer. Erwartet werde ein Erlös im siebenstelligen Bereich, sagte der Chef des Kölner Auktionshauses Van Ham, Markus Eisenbeis, am Montag auf Anfrage.

Van Ham hatte in den vergangenen Jahren bereits rund 2500 Kunstwerke aus Achenbachs einstigem Firmenbesitz für insgesamt rund 11,6 Millionen versteigert. Vergangene Woche wechselte zudem ein Nagelrelief von Günther Uecker aus dem gepfändeten Privatbesitz des wegen Millionenbetrugs verurteilten Kunstberaters für einen Rekordpreis von 2,75 Millionen Euro den Besitzer.

Die Sammlung „Rheingold“, eine Kollektion berühmter rheinischer Gegenwartskünstler, hatte Achenbach (65) einst mit mehreren finanzkräftigen Partnern gegründet. Nach seiner Festnahme 2014 wurde sein „Rheingold“-Anteil gepfändet und die Sammlung später zerschlagen.

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