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Roberto Alagna vor Bayreuth-Debüt: Bin kein Wagner-Sänger

Berlin. Der Startenor aus Frankreich hat nicht gleich zugesagt, als er gebeten wurde, die Titel-Partie in der Wagner-Oper „Lohengrin“ zu übernehmen. Doch letztlich hat er doch zugesagt.

Für sein Bayreuth-Debüt in diesem Jahr als Lohengrin hat sich der französische Startenor Roberto Alagna (54) lange bitten lassen.

Erst nach mehreren Anläufen hätten ihn die Festivalchefin Katharina Wagner und der Dirigent Christian Thielemann überzeugt, die Titel-Partie in der Wagner-Oper zu übernehmen, sagte Alagna dem Magazin „Oper!“ (Juni). Er habe sich gefragt, warum sie ausgerechnet ihn engagieren wollten, da er kein Wagner-Tenor sei. „Ich glaube, dass sie wohl wirklich einen anderen Typ Lohengrin haben wollten“, fügte Alagna hinzu.

Er habe immer wieder Angebote abgelehnt, in Wagner-Partien aufzutreten, sagte Alagna, der noch nie Oper auf Deutsch gesungen hat und auf das französische und italienische Fach spezialisiert ist. Die größte Herausforderung in seiner neuen Rolle sei deswegen die Sprache. „Mein Deutsch muss gut werden, deshalb memoriere ich dauernd den Text.“ Bei Wagner seien Worte und Töne sehr eng verbunden.

Der Franzose tritt in diesem Jahr in „Lohengrin“ erstmals bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth auf. Die Neuproduktion von Regisseur Yuval Sharon und Bühnenbild von Neo Rauch sowie Rosa Loy feiert am 25. Juli Premiere.

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