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Rod Stewart: Hits am laufenden Band

OBERHAUSEN Was macht ein in die Jahre gekommener Rockstar, wenn bei ihm kreative Flaute herrscht? Ein „Greatest Hits“-Konzert. So verfuhr auch Rod Stewart in der Oberhausener KöPi-Arena.

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Ließ sich feiern: Rod Stewart.

Stewart auf der Bühne - präsent wie eh und je.

Sein Gastspiel hatte zwar keinerlei Neuigkeits-, aber immerhin hohen Unterhaltungswert.

Sie wollten in Erinnerungen schwelgen, deshalb waren tausende Anhänger der Reibeisenstimme gekommen. Sie wurden nicht enttäuscht. Eine zweistündige Kanonade von Gassenhauern feuerte Stewart zur großen Freude des Auditoriums am Samstag ab.

Schon bei der Eröffnungsnummer „Some Guys“ wurde er mit stehenden Ovationen empfangen, beim folgenden „This Old Heart of Mine“ frenetisch gefeiert. Durch und durch solide arbeitete er sich mit seiner vorzüglichen Begleitcombo in den folgenden 120 Minuten durch die Hit-Abfolge. Dabei dürften kaum Wünsche der Anhänger offen geblieben sein. Weder der 1971er „Faces“-Hit „Maggie May“ fehlte, noch die Jahrhundertschnulze „Sailing“ von 1975. Seine Disco-Phase würdigte Stewart mit „Da ya think I'm sexy?“

62 Lenze hat der Schotte mittlerweile auf dem Buckel. Dafür hat er sich stimmlich und optisch gut gehalten. Und auch konditionell scheint der Fußballverrückte noch auf der Höhe zu sein. Künstlerisch ist dagegen die Luft raus. Auf seinen fünf letzten Platten finden sich nur Coverversionen. Die rundeten das Hit-Potpourri auch in Oberhausen ab. So durfte die mit dem Star gealterte Anhängerschaft etwa Stewarts Fassung von Cat Stevens' „Father and Son“ beklatschen. Immerhin setzte Stewart als Zugabe mit Sam Cookes „Twistin' The Night Away“ noch einen krachenden Schlusspunkt.  

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Ließ sich feiern: Rod Stewart.

Stewart auf der Bühne - präsent wie eh und je.

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