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Rolls-Royce erwägt Dieselmotor für neues Einstiegsmodell

London/München (dpa/tmn) Roll-Royce erwägt für sein neues Einstiegsmodell offenbar auch erstmals eine Dieselmotorisierung. Ein Diesel hätte alle Eigenschaften, die für das markentypische Fahrerlebnis wichtig sind, zitiert das britische Online-Magazin «autocar.co.uk» einen Insider.

Das seien vor allem viel Drehmoment im unteren Drehzahlbereich und die sogenannte waftability, mit der die mühelose Beschleunigung eines Rolls-Royce umschrieben wird. Außerdem spielten Traditionskunden, die von der Idee vielleicht abgeschreckt würden, eine weniger wichtige Rolle, heißt es in dem Bericht.

Rolls-Royce dementierte die Pläne auf Nachfrage nicht: «In den letzten hundert Jahren hat es viele ungewöhnliche Dinge bei Rolls-Royce gegeben», sagte Markensprecher Frank Tiemann in München. «Das will ich für die Zukunft nicht ausschließen.» Allerdings sei es wenig wahrscheinlich, dass die neue Limousine gleich zu Beginn mit einem Dieselmotor startet.

Auf den Markt bringen will die britische Luxusmarke den «Baby»-Rolls laut Tiemann noch bis zum Jahr 2010. Das Fahrzeug soll unterhalb der Luxuslimousine Phantom positioniert werden und zwischen 200 000 und 300 000 Euro kosten. Laut «autocar.co.uk» übernimmt der intern «RR 4» bezeichnete Viertürer Designmerkmale des Phantom - zum Beispiel die mächtigen C-Säulen und die gegenläufig öffnenden Türen, wie auf Erlkönig-Aufnahmen des Londoner Magazins zu sehen ist. Allerdings sei der RR 4 kürzer und niedriger als der Phantom. Unter seiner Stahlkarosserie steckten Komponenten des neuen 7er BMW.

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