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Routinier mit 22 Jahren

ICKERN Nummer eins des TuS Ickern, Jura-Student, Spielersprecher im Westfälischen Tennisverband (WTV) - die Aktivitäten von Jens-Hendrik Hörmann sind vielfältig. Dabei ist der gebürtige Ickerner gerade 22 Jahre alt. Der Tausendsassa im RN-Porträt.

von Von Jörg Laumann

, 07.08.2007

Schon als 15-Jähriger gelang Hörmann der Sprung in die erste Tennis-Herren-Mannschaft bei seinem Heimatverein TuS Ickern. Mittlerweile geht er in der Wintersaison als Nummer eins des Westfalenliga-Teams auf den Court. "Wir hoffen auch in der kommenden Spielzeit auf den Klassenerhalt", gibt er als Ziel aus.

Die Rückschau auf die vergangene Sommersaison in der Oberliga fällt hingegen durchwachsen aus. Nach dem Ausfall des rumänischen Spitzenspielers Razvan Lupsescu verpassten die Ickerner hier die angestrebte Rückkehr in die Westfalenliga. "Die Saison ist etwas unglücklich verlaufen", bilanziert Hörmann.

Casterix als Auslöser

Trotz seines jugendlichen Alters zählt der Ickerner zu den Routiniers bei den Ickerner Tennis-Herren. Seit er als Sechsjähriger über das städtische Ferienprogramm "Casterix" den weißen Sport für sich entdeckte, ist er für den Club vom Kattenstätter Busch aktiv. Die Alternative Fußball wurde bereits nach der E-Jugend bei Arminia Ickern zu den Akten gelegt.

Bis auf ein kurzes Intermezzo beim TC Neheim-Hüsten im Jahr 2003 blieb Hörmann im Tennis seinem Heimatclub treu. "Das war von Beginn an nur auf ein Jahr angelegt", erklärt er das Gastspiel im Sauerland. "Dann hatte das Abitur Vorrang." In der Folgezeit trat das Berufsleben auf der Prioritätenliste des heute 22-Jährigen in den Vordergrund.

Nach dem erfolgreichen Abschluss am Adalbert-Stifter-Gymnasium und dem Zivildienst begann Hörmann ein Jura-Studium an der Ruhr Universität Bochum und ist dort mittlerweile im sechsten Semester angelangt.

Tennis spielt nach wie vor eine bedeutende, aber eben doch reduzierte Rolle. "Als Jugendlicher habe ich bis zu 30 Ranglistenturniere im Jahr gespielt, heute sind es nur noch zwei", beschreibt der aktuelle 243. des deutschen Rankings die Entwicklung.

Trotz des beschränkten Zeitbudgets bringt sich Hörmann auch außerhalb des Courts gerne für den Sport ein, was ihm 2005 die Berufung zum Spielersprecher des Sportausschusses im Westfälischen Tennis-Verband (WTV) einbrachte. Grundsätzlich sei dies eine recht überschaubare Aufgabe, da die Spieler überwiegend selbst für ihre Belange einträten, berichtet der Ickerner. Gerade aktuell gebe es jedoch Gesprächsbedarf mit dem Verband.

"Darf nicht passieren"

Ein Fall wie die Ausladung des Frohlinders Adam Barnes von den Westfalenmeisterschaften (siehe Bericht unten), "darf einfach nicht passieren", findet Jens-Hendrik Hörmann. "Wir müssen im Gespräch sicherstellen, dass so etwas in Zukunft nicht noch einmal vorkommt."

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