Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Rudelgucken auf der Kippe

Rudelgucken auf der Kippe

Gemeinsam Fußball zu schauen, macht Spaß. In Vreden fällt das vielleicht aus.foto archiv Foto: Foto: Anne Winter-Weckenbrock

Vreden. Noch 20 Tage, dann startet die Fußball-Weltmeisterschaft. In den vergangenen zwölf Jahren konnten die Vredener solche Spiele zusammen auf dem Domhof auf einer riesigen Leinwand schauen. Das wird es in diesem Jahr nicht geben. Michael Schaedel von der Firma Westfalen Events organisierte das Rudelgucken. Er sagt: „Wir haben uns kurzfristig dazu entschieden, in diesem Jahr kein Public Viewing auf dem Domhof anzubieten.“ Das liegt vor allem an zwei Problemen: Es gibt es immer mehr Vorschriften, zum anderen liegt es an den vielen privaten Anbietern, die ein Rudelschauen anbieten. Michael Schaedel findet das schade. Denn so gibt es viele kleinere Veranstaltungen statt eine große gemeinsame. Die Stadtverwaltung ist überrascht von der Absage. Dass für das Public Viewing und das Domhoffestival ein Zaun auf dem Domhof aufgestellt werden müsse, sei nichts Neues.„Das war bisher bei jedem Domhof-Festival so. Es handelt sich einfach um eine Auflage der Stadt und die muss eingehalten werden“, sagt Bernd Kemper von der Stadt Vreden. Ob die Fußballfans stattdessen gemeinsam in den Gaststätten die WM schauen können, steht noch nicht fest. Dazu wollten die Vredener Wirte am Montag auch nocht nichts sagen.

Anzeige
Anzeige