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Ruprecht statt Christkind

SELM "Das ist eine Zumutung!" Worte wie diese hörten wir, als wir uns mit den Vereinen des Kreisgebietes über die Erhöhung der Beiträge, die für den Verband geleistet werden müssen, unterhielten. Die Fehler, die zur Erhöhung geführt haben, haben nicht die Vereine gemacht, sondern andere - meint unser Volontär Kevin Kohues. Ein Kommentar.

von Kommentar von Kevin Kohues

, 11.12.2007

Weihnachten - das Fest der Liebe - steht vor der Tür. Doch auf milde Gaben vom Christkind dürfen die Sportvereine sich nicht freuen. Stattdessen kommt Knecht Ruprecht vorbei – mit einer dicken Rute in Form der neuen Abgabenregelung. Um gar nicht milde 100 Prozent steigen die Pflichtbeiträge zum 1. Januar 2008 – das knallt. Die heimischen Sportvereine trifft dies unvermittelt und schmerzhaft. Von einer Zumutung, fehlender Gegenleistung und Misswirtschaft im Verband ist in den Reaktionen der Vereinsvertreter die Rede. Zurecht stellen sie sich die Frage, warum ihre Beiträge plötzlich derart drastisch erhöht werden müssen. Denn die Fehler haben andere gemacht. Schließlich sind die finanziellen Probleme beim FLVW nicht erst seit gestern bekannt. Präsident Hermann Korfmacher erklärte, dass der Verbandshaushalt jahrelang nur durch Rücklagen ausgeglichen werden konnte. Und die werden wohl kaum über Nacht aufgebraucht worden sein. Doch Fakt ist: Die Vereine müssen die Verdoppelung schlucken. Und sich Gedanken machen, wie sie die höheren Abgaben aufbringen können. Jammern nützt ja nichts. In Zeiten, wo auch von den Kommunen immer weniger Unterstützung zu erwarten ist, wäre es indes durchaus nachvollziehbar.

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