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SPD will verlässlichere Finanzierung der Kunststiftung NRW

Düsseldorf. Die Kunststiftung NRW muss nach Ansicht der SPD-Opposition eine größere und längerfristige Finanzausstattung bekommen. Das Land solle der Stiftung für fünf Jahre einen Festbetrag zuweisen, fordert die SPD-Landstagsfraktion in einem Antrag. Die Zuweisung solle bereits 2019 um zehn Prozent, das heißt knapp eine Million Euro, erhöht und dann verstetigt werden.

Die Hauptmittel der Kunststiftung NRW stammen aus den Erträgen von Westlotto. In den vergangenen drei Jahren erhielt die Stiftung so über den Haushalt des Landes Nordrhein-Westfalen jeweils 9,5 Millionen Euro. Die Mittel aus der staatlichen Lotterie seien aber schwankend, sagte der SPD-Kulturpolitiker Andreas Bialas am Donnerstag in der Plenumsdebatte.

Die parteilose NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen sagte, sie könne keine Gefährdung der Arbeit der Kunststiftung erkennen. Sie bedauerte zugleich, dass es keinen gemeinsamen Antrag der Fraktionen gebe, sondern dass die SPD ihn im Alleingang stelle. „Das ist kein wirklich guter Dienst an der Kunststiftung.“

Die 1989 gegründete Kunststiftung fördert Ausstellungen, Konzerte. Tanzprojekte und Theaterinszenierungen. In den fast 30 Jahren ihres Bestehens hat sie knapp 7000 Projekte unterstützt. Eine Förderung durch die Kunststiftung des Landes gilt als „Gütesiegel“.

Rund 40 Prozent der Spieleinsätze bei Westlotto gehen an das Land NRW, das damit Wohlfahrtseinrichtungen, Sportvereine, Kunst und Kultur sowie den Natur- und Denkmalschutz fördert.

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