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SV Hardt verliert das Landesliga-Spitzenspiel

Fußball

HARDT Das Landesliga-Spitzenspiel ist durch ein Eigentor und ein Zufallsprodukt entschieden worden. Der 2:1-Erfolg des FC Gievenbeck beim SV Hardt ist aber dennoch verdient gewesen.

25.04.2010
SV Hardt verliert das Landesliga-Spitzenspiel

Timo Koschollek (li.) war der Pechvogel des Tages.

Es lag sicher nicht an den Hardter Spielern, die auf dem Platz standen, dass es gestern die erste Heimniederlage seit eineinhalb Jahren gegeben hat. Es lag eher an den Hardtern, die nicht spielen konnten. „Ich kann nicht zaubern,“ beklagte Hardts Trainer Martin Schmidt die lange Verletztenliste, die eine Verstärkung von der Bank mehr oder weniger ausschließt. Gestern kam beispielsweise Jannis Scheuch ins Spiel, der sich noch in der vorletzten Woche eine schwere Fußprellung zugezogen hatte. Im Laufe der Woche hatte sich Sleyman Salha in Training verletzt und konnte auch nicht auflaufen. Der Tabellenzweite hatte allerdings nicht den geringsten Grund, sich über seine Leistung zu grämen. Die 500 Zuschauer sahen eine Partie, die ohne fußballerischen Glanz auskam und von der Spannung lebte. Nach einem längeren Abtasten wurde der SV Hardt stärker. Fast wären aber die Gäste in Führung gegangen, weil das Schiedsrichtergespann ein Foul im Mittelfeld und anschließend eine Abseitsstellung nicht erkannte. Der direkte Gegenzug brachte aber das 1:0 für die Gastgeber. Auf Zuspiel Matthias Knoblauchs versenkte Andreas Kauschat den Ball von rechts im linken Eck. Die Schmidt-Elf hatte nun die Oberhand, ohne jedoch gefährlich vors Münsteraner Tor zu kommen. Lediglich ein Distanzschuss Matthias Müllers zwang den Gievenbecker Schlussmann zum Eingreifen. Emu Schmid musste auf der Gegenseite lediglich bei einem Freistoß eingreifen. Die Hoffnungen der Hardter Fans, dass ihre Mannschaft den Vorsprung halten könnte, war sicher nicht unbegründet. Aus dem Spiel kamen die Gäste auch im zweiten Durchgang zu keiner wirklichen Torchance. Doch Unterstützung kam dramatischerweise vom SV Hardt. Timo Koschollek köpfte den Ball in der 57. Minute völlig unbedrängt zum Ausgleich ins eigene Tor. Drei Minuten später spielten die Hardter auch beim Gievenbecker Siegtreffer eine nicht unwesentliche Rolle. Matthias Müller verlängerte unglücklich eine Ecke und am zweiten Pfosten köpfte Gievenbecks Fabian Leifken den Ball ins Tor. Die Hardter wirkten sichtlich geschockt. Sven Potthast, der ohnehin nicht den besten Tag erwischt hatte, tauchte nun ganz unter. Matthias Müller kam im Mittelfeld ebenfalls kaum zur Geltung. Gievenbeck sah nun besser aus, doch weitere richtige Torchancen hatten sie nicht. Kurioserweise gab es noch zwei weitere Situationen, bei denen Hardter Querschläger beinahe im Tor gelandet wären. Den Hardter Angriffen fehlte in der Schlussphase jeglicher Elan und sie waren leichte Opfer der Gästeabwehr. In der Schlussminute sah Thomas Heimath die rote Karte, weil er einen Gegenspieler beleidigte.

Schmid, Heimath, De Manna, Erlemann (75. Tammen),, Müller, Knoblauch (80. Scheuch), Kauschat, Potthast, Damnitz, Knake, Koschollek (83. Kara).

  1:0 Kauschat (19.), 1:1 Koschollek (Eigentor, 56.), 1:2 Leifken (60.).

Rot gegen Heimath wg. Beleidigung eines Gegenspielers (90.)