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SV Herbern zu Gast beim Aufsteiger

HERBERN Der SV Herbern ist am Sonntag (28. Oktober, 15 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga zu Gast beim offensivstarken SC Füchtorf. Der Aufsteiger aus der Kreisliga erzielte bereits 24 Treffer - genauso viele wie der SVH.

von Von Henner Henning

, 26.10.2007
SV Herbern zu Gast beim Aufsteiger

Björn Christ (M.) und der SV Herbern müssen in der Bezirksliga beim SC Füchtorf auf der Hut sein. Bereits 24 Treffer erzielte der Aufsteiger in der laufenden Saison.

Allerdings offenbart Füchtorf Schwächen in der Defensive, denn mit 26 Gegentoren stellt das Team von Spielertrainer Helge Bittner die drittschlechteste Abwehr der Liga. "Ich kenne die Mannschaft zwar nicht, aber es hört sich so an, als ob Füchtorf lieber 6:5 als 1:0 gewinnt", sagt Herberns Trainer Ralf Dreier scherzhaft.

In der Tabelle rangiert der Gastgeber mit 13 Punkten auf Platz elf. Bittner, der in der Regionalliga Nord unter anderem für Kickers Emden und den SC Verl spielte, kann auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen.

Nach dem Aufstieg blieb seine Truppe, aus der in der laufenden Spielzeit Stefan Bruns mit sechs Treffern und André Klaas mit fünf Toren herausragen, unverändert - lediglich drei Spieler aus der eigenen Jugend ergänzten den Füchtorfer Kader.

Das Drei-Tore-Sturm-Duo

Um drei Punkte aus dem Bever-Städtchen zu entführen, wird Dreier in Füchtorf wohl auf die taktische Variante mit zwei Stürmern zurückgreifen. So werden voraussichtlich Peter Lassak und Simeon Uhlenbrock, der im letzten Auswärtsspiel in Sendenhorst an drei Treffern beteiligt war, versuchen, die wackelige Abwehr des Gastgebers zu knacken. Auch auf den übrigen Positionen hat Herberns Übungsleiter die freie Auswahl. Erstmals in dieser Saison stehen ihm alle Spieler zur Verfügung.

Von seiner Mannschaft erwartet Dreier, dass sie den spielerischen Aufwärtstrend der vergangenen zwei Wochen bestätigt und den eingeschlagenen Weg weiter geht. "Gegen Freckenhorst war es ein sehr ansehnliches Spiel, das wir leider nicht für uns entscheiden konnten. Aber nun ist es an der Zeit, dass wir eine positive Konstanz in unsere Ergebnisse bekommen", fordert der langjährige SVH-Trainer. Den Blick in Richtung Tabellenspitze allerdings wirft Dreier zunächst nicht mehr. "Ich denke nicht mehr an oben. Dafür haben wir zu viele Punkte liegen gelassen, die böse weh getan haben."

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