Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

SVH: Gekämpft und doch verloren

HERBERN Der SV Herbern versuchte alles: Kämpfte, rackerte und rannte. Am Ende hatte der Gast aus Freckenhorst beim 0:1 (0:1) trotzdem nicht unverdient die Nase vorn. Die Dreier-Elf stand wieder einmal mit leeren Händen da.

von Von Marc Stommer

, 21.10.2007
SVH: Gekämpft und doch verloren

Das tat weh! Herberns Peter Lassak nimmt Kurs auf den Ball, sein Gegenspieler erwischt statt dessen Lassaks Gesicht.

Bezirksliga 9 SV Herbern - TuS Freckenhorst 0:1 (0:1) - Der letztjährige Zweite der Bezirksliga 9 stellte sich als cleveres, kompaktes Team auf dem Kunstrasen im Siepen vor. Durch hohe Laufbereitschaft machte der TuS die Räume eng. Es gab kein Durchkommen für Lassak, Uhlenbrock und Co. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken im Mittelfeld.

Trotzdem war es ein ansehnliches Spiel mit hohem Tempo. Edu stellte Gäste-Keeper Brehmer mit einem Distanzschuss vor Probleme (18.) - die einzig nennenswerte Chance für den Gastgeber.

Freckenhorst erspielte sich ein optisches Übergewicht und hatte die besseren Tormöglichkeiten: In der 20. Minute rettete Torwart Sebastian Adamek nach Abstimmungsproblemen in der Herberner Hintermannschaft um Libero Stefan Löcke gegen TuS-Stürmer Andreas Fröhlich. Bei einem Freistoß tauchte Adamek rechtzeitig in die Torwartecke. Ein abgefälschter Schuss von Ketteler strich nur knapp am Pfosten vorbei.

Ungünstiger Zeitpunkt

Dann war es der flinke Manuel Hartmeyer, der zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt kurz vor der Pause zum 1:0 für Freckenhorst traf: Mit dem Rücken zum Tor behauptete er sich gegen Daniel Wilcock und Sven Heitmann,   schoss aus sechs Metern aus der Drehung und erwischte Adamek auf dem falschen Fuß.

Nach der Pause zog Herbern das Spiel mehr und mehr an sich, ohne wirklich Torgefahr auszustrahlen. Da half auch die Einwechslung von Björn Christ (46.) nicht. Immer noch gehandicapt von einem dicken Knöchel, fand der Kapitän nicht ins Spiel.

Der SVH erspielte sich keine echte Torchance mehr. Auf der anderen Seite hätte Freckenhorst bei zahlreichen Konterchancen den Sack schon eher zu machen können. Alles fighten half nicht mehr, Herbern war an diesem Tag weit entfernt von einem Torerfolg. 

SVH: Adamek - K. Wilcock, D. Wilcock (84. Wenzel), Lassak, Heitmann (46. Christ), Löcke, Brockmeier, Hohefeld, Schütte, Edu (74. Bruland), UhlenbrockTuS: Brehmer - Sterzl, Tegelkamp, Tünte, Butz, Recker, Hartmeyer (89. Zurwieden), Bienas, Fröhlich, Ketteler (85. Burchard), Ergün (80. Rummler).Tor: 0:1 (44.) Hartmeyer  

    

Lesen Sie jetzt