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SVS-Abwehr war diesmal ein Torso

SCHERMBECK Fortuna war mit dem SV Schermbeck bei Germania Gladbeck im Bunde. In der Nachspielzeit gelang dem SVS noch der Ausgleich, der dann wenigstens noch einen Punkt einbrachte und die Hoffnungen auf den NRW-Liga-Aufstieg nährte.

09.03.2008
SVS-Abwehr war diesmal ein Torso

Yakup Köse und der SV S erlebten in Gladbeck ein Wechselbad der Gefühle.

Oberliga Westfalen Germania Gladbeck - SVS 5:5 (0:3)

Fußball verkehrt lief gestern im Gladbecker Stadion ab. 350 Zuschauer, die meisten aus Schermbeck, sahen zwei vollkommen verschiedene Halbzeiten. Zunächst dominierte der SVS mit dem starken Wind im Rücken und schaffte eine komfortable 3:0-Führung. Dann drehten die Gastgeber den Spieß noch in eine 5:3-Führung um.

SVS-Trainer Martin Stroetzel musste seine Mannschaft vor dem Anpfiff noch umstellen. Alexander Kaul, Patrick Herzog und Mirko Talaga fehlten wegen einer Grippe. Die erste Möglichkeit des Spiels hatten die Gastgeber. Nach einem Fehlpass von Christopher Nachtwey steuerte Kadir Mutluer auf das Tor von Stefan Schröder zu, der aber seinen Scharfschuss abwehren konnte.

Danach spielten eigentlich nur noch die Schermbecker. Rainer Hackenfort hatte in der 5. Minute ein Abspiel abgbefangen und schoss aus acht Metern den Torhüter an. Besser machte er es beim 0:1, als die Gladbecker Abseitsfalle nicht funktionierte. Er schoss zwar den Torhüter an, doch von dem kam der Ball zu Pierre Bendig, der den Nachschuss in die Maschen setzte. Wenig später traf Bendig zunächst die Latte, doch den Abpraller beförderte er per Kopfball über die Linie. Einen katastrophalen Torwartfehler des Gladbeckers Öztürk, der bei einer Fußbabwehr den Ball nicht richtig traf, nutzte Hackenfort zum 0:3-Pausenstand.

Der starke Wind wurde dem SV Schermbeck in der zweiten Halbzeit zum Verhängnis. In der Abwehr stimmte die Zuordnung nicht mehr. So bekamen die Platzherren viel Raum. Den nutzten sie zu drei Treffern in Serie. Torhüter Schröder hatte dabei kaum Abwehrmöglichkeiten. Dann wehrte ein Gladbecker einen Zepanski-Schuss mit der Hand ab. Den fälligen Elfmeter schoss Köse über das Tor. Das 5:3 entstand aus einem Freistoß, der vom Innenpfosten ins Netz sprang. Noch einmal setzte der SVS alles auf eine Karte. Selbst Stefan Schröder stürmte mit. Nach einem Foul an Köse versuchte sich Bendig als Schütze, doch er traf das Tor nicht. Der Unparteiische ließ wiederholen und da trat Christof Konowski an, der es besser machte. Bendigs Kopfball zum 5:5 rettete dan den Punkt.

SVS: Schröder; Konowski, Hahn, Zepanski, Nawatzki; Köse, Nachtwey (83. Jansen), Pascal Herzog (63. Basol), Milaszewski (83. Wberschal); Bendig, Hackenfort.

Tore: 0:1 (29.) Bendig, 0:2 (22.) Bendig, 0:3 (44.Hackenfort, 1:3 (53.) Mutluer, 2:3 (61.) Zejnullahu, 3:3 (66.) Zejnunalllahu, 4:3 (70.) Ersoy, 5:3 (76.) Turhai, 5:4 (85.) FE Konowski, 5:5 (90. + 2) Bendig.